Vox-Warnung an die PP: Sie wirft alle Änderungsanträge zum Omnibusgesetz ab

Steuer- und Wohnungsbauinitiativen werden bis zu neuen Verhandlungen ausgesetzt

A.M.
Akt. vor 23 min

PalmaDer Konflikt zwischen der PP und Vox ist im balearischen Parlament erneut deutlich geworden. Die rechtsextreme Partei hat gegen alle vom PP vorgelegten Änderungsanträge, etwa 80 an der Zahl, zum Gesetz über strategische Projekte, bekannt als Omnibusgesetz, während der Anhörung der Kommission für Finanzen und Haushalt an diesem Dienstag gestimmt. Dieser Schritt lässt ein Paket wichtiger Maßnahmen für die Legislaturperiode ruhen und wird als klare Warnung von Vox an die Regierung von Marga Prohens verstanden.Die Entscheidung bedeutet, dass verschiedene wichtige Vorschläge blockiert werden oder erneut diskutiert werden müssen. Zu diesen Änderungsanträgen gehören Steuersenkungen zur Ausweitung der Freibetragsgrenzen für die Grunderwerbsteuer (ITP), die Senkung der Steuer auf gestempelte Rechtsgeschäfte (AJD) sowie eine Reduzierung von 50 % sowohl der ITP als auch der AJD beim Kauf von Wohnraum zu begrenztem Preis.

Das Paket beinhaltete auch die Möglichkeit, die Legalisierung von Wohnraum auf ländlichem Boden zu sichern und Änderungen in Bereichen wie der Verwaltungsführung, Energie und Landwirtschaft. Darüber hinaus hat die Gegenstimme von Vox die vom Regierung vorgeschlagene Abzugsmöglichkeit zur Vermeidung von Mieterhöhungen bei Mietverträgen, die in diesem Jahr erneuert werden, in der Schwebe gelassen.

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Die PP reichte auch eine Reihe von Änderungsanträgen ein, die darauf abzielten, bürokratische Belastungen zu reduzieren und die Schaffung von Sozialdiensten zu beschleunigen, wie z. B. die Auslagerung bestimmter bürokratischer Verfahren, unter anderem.

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Trotz des politischen Schlags relativieren Quellen von Vox, dass es sich nicht um eine endgültige Ablehnung handelt. Die Partei versichert, dass die Gegenstimme eine Bewegung ist, um die Verhandlung mit der PP zu erzwingen, in einem Kontext wachsender Spannungen zwischen beiden Formationen, der die Zerbrechlichkeit der parlamentarischen Mehrheit erneut zeigt.

Insbesondere hat Vox diese Änderungsanträge nicht unterstützt und argumentiert, dass sie nicht vereinbart worden seien und dass für seine Stimme ein weiterer Verhandlungsraum geöffnet werden müsse. Auf diese Weise haben die Anhänger von Santiago Abascal die rund 80 Änderungsanträge der Volkspartei abgelehnt, da, wie sie sagten, die Vereinbarung auf den von Vox vorgelegten Änderungsanträgen beruhte. Nun sind diese Änderungsanträge lebendig und werden erneut in einer Kommission debattiert, wo Vox, wie angekündigt, bei Nichtübereinstimmung erneut dagegen stimmen wird.