Vox-Warnung an PP: Sie kippt alle Änderungsanträge zum Omnibusgesetz

Steuer- und Wohnungsbauinitiativen bleiben bis zu neuen Verhandlungen ausgesetzt

ARA Balears
22/04/2026

PalmaDer Konflikt zwischen der PP und Vox hat sich erneut im balearischen Parlament gezeigt. Die rechtsextreme Partei hat gegen alle von der PP eingereichten Änderungsanträge, etwa 80 an der Zahl, zum Gesetz über strategische Projekte, bekannt als "ley òmnibus", während der Anhörung der Kommission für Finanzen und Haushalt an diesem Dienstag gestimmt. Dieser Schritt lässt ein Bündel wichtiger Maßnahmen für die Legislaturperiode aussetzen und wird als klare Warnung von Vox an die Regierung von Marga Prohens verstanden.Die Entscheidung bedeutet, dass verschiedene herausragende Vorschläge blockiert werden oder erneut debattiert werden müssen. Unter diesen Änderungsanträgen gibt es Steuersenkungen zur Erhöhung der Freigrenzen für die Grunderwerbsteuer (ITP), zur Senkung der Steuer auf beglaubigte Rechtsakte (AJD) sowie eine Reduzierung von 50 % sowohl der ITP als auch der AJD beim Kauf von Wohnungen zu einem begrenzten Preis.

Das Paket beinhaltete auch die Möglichkeit, die Legalisierung von Wohnungen auf ländlichem Boden zu sichern und Änderungen in Bereichen wie der Verwaltungsführung, der Energie und der Landwirtschaft. Darüber hinaus hat die Gegenstimme von Vox die vom Regierung vorgeschlagene Abzugsmöglichkeit, um Mieterhöhungen bei Mietverträgen, die in diesem Jahr erneuert werden, zu verhindern, in der Schwebe gelassen.

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Die PP reichte auch eine Reihe von Änderungsanträgen ein, die darauf abzielten, bürokratische Hürden abzubauen und die Schaffung von sozialen Diensten zu beschleunigen, wie z. B. die Auslagerung bestimmter bürokratischer Verfahren, unter anderem.

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Trotz des politischen Schlags relativieren Quellen von Vox, dass es sich nicht um eine endgültige Ablehnung handelt. Die Partei versichert, dass die Gegenstimme eine Bewegung ist, um die Verhandlungen mit der PP zu erzwingen, in einem Kontext wachsender Spannungen zwischen beiden Formationen, der erneut die Zerbrechlichkeit der parlamentarischen Mehrheit unterstreicht.

Insbesondere hat Vox diese Änderungsanträge nicht unterstützt und argumentiert, dass sie nicht vereinbart worden seien und dass für seine Zustimmung ein weiterer Verhandlungsspielraum eröffnet werden müsse. Auf diese Weise haben die Anhänger von Santiago Abascal die rund 80 Änderungsanträge der Volkspartei abgelehnt, da, wie sie sagten, der Pakt sich auf die von Vox eingereichten Änderungsanträge konzentrierte. Nun bleiben diese Änderungsanträge bestehen und werden in der Kommission erneut debattiert, wo Vox warnte, dass sie bei Nichtübereinstimmung erneut dagegen stimmen würden.