Rund 150 Menschen versammelten sich in Palma, um gegen Trump zu protestieren und eine friedliche Lösung des Konflikts in Venezuela zu fordern.

Die Organisatoren lehnen das Vorgehen der Vereinigten Staaten ab und betonen, dass sie keine Regierung unterstützen, sondern Frieden und Völkerrecht.

ARA Balears
04/01/2026

PalmeRund 150 Menschen versammelten sich am Samstagnachmittag auf der Plaza de España in Palma, um gegen das Vorgehen von US-Präsident Donald Trump und die US-Intervention in Venezuela zu protestieren. Die Teilnehmenden stellten klar, dass die Demonstration keine Unterstützung für den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro darstellte, sondern vielmehr für Frieden und internationalen Dialog eintrat. Die Kundgebung, die um 18:00 Uhr begann, wurde von der Sumud-Flottille, der Antirassistischen Plattform Mallorca und der Plattform Mallorca für den Frieden organisiert, einem Zusammenschluss verschiedener sozialer Organisationen, politischer Parteien und NGOs. Salvador Martínez, Koordinator von Mallorca für den Frieden, erklärte gegenüber den Medien, der Protest sei eine Reaktion auf den US-Angriff auf Venezuela in den frühen Morgenstunden desselben Tages, den er als „erschreckend und absolut inakzeptabel“ bezeichnete. Laut Martínez demonstriere das Vorgehen der USA „völlige Straflosigkeit“ und stelle einen Verstoß gegen internationales Recht und Menschenrechte dar.

In diesem Zusammenhang forderte er eine klare Stellungnahme internationaler Institutionen wie der Europäischen Union sowie verschiedener Regierungen, darunter der spanischen, um die von ihm als „unerträglich“ empfundenen Aktionen entschieden zu verurteilen. Bezüglich der Unterstützung der US-Intervention durch einige venezolanische Exilanten betonte Martínez, dass die Organisatoren sich nicht in die internen Angelegenheiten der Maduro-Regierung einmischten. Er beharrte darauf, dass die Demonstration keine Debatte über das venezolanische Regime, sondern vielmehr eine Anklage gegen Invasionen, gewaltsame Regimewechsel oder Militärinterventionen als legitime Mittel zur Lösung internationaler Konflikte darstellte. Während des Protests zeigten die Teilnehmenden Transparente mit Slogans gegen Krieg, Imperialismus und die US-Militärpräsenz und skandierten Parolen gegen die Intervention in Venezuela. Die Veranstaltung schloss mit der Verlesung eines Manifests der Organisatoren.