MÁS por Palma wirft der PP vor, den öffentlichen Sektor zu „privatisieren“: Sie vergibt Berichte über Wasserressourcen für 1,3 Millionen Euro an externe Dienstleister.

Neus Truyol fordert, dass die für diesen Vertrag bereitgestellten Mittel zur Stärkung der Belegschaft verwendet werden.

Sprecher Neus Truyol.
17/03/2026
2 min

PalmeMÁS por Palma wirft der Volkspartei vor, den öffentlichen Sektor zu „privatisieren“. Hintergrund ist ein 1,3 Millionen Euro teurer Auftrag zur Auslagerung der Berichtserstellung für die Generaldirektion für Wasserressourcen der Balearenregierung. Die öko-souveräne Partei sieht in dieser Entscheidung eine Verschwendung öffentlicher Gelder und eine Schwächung der Verwaltung. Laut dem Vorschlag, den die Partei dem Stadtrat von Palma vorlegen wird, sollte die Bearbeitung von Akten zur Stadtplanung und zum öffentlichen Interesse in den Händen von Beamten bleiben, um Unparteilichkeit, Transparenz und Rechtssicherheit zu gewährleisten. Die Partei fordert, dass die für diesen Auftrag bereitgestellten Mittel direkt zur Stärkung des Personals verwendet werden. Ihren Berechnungen zufolge könnten mit den 1,3 Millionen Euro bis zu 25 Fachkräfte mit überdurchschnittlichen Gehältern eingestellt werden.

Die Parteisprecherin Neus Truyol betonte: „Mit diesem Geld könnten wir das technische Personal vervierfachen und die Verwaltung bürgernäher gestalten.“ Gleichzeitig kritisierte sie die PP dafür, „den öffentlichen Sektor zu schwächen und private Unternehmen mit millionenschweren Aufträgen zu bereichern.“ Truyol warnte zudem davor, dass Palmas Stadtplanung „nicht in den Händen privater Unternehmen liegen dürfe“ und verurteilte diese Politik als Bevorzugung der Interessen großer Immobilienentwickler. „Erst machen sie Politik für die großen Bauträger, und jetzt überlassen sie die Wasserressourcen privaten Unternehmen“, erklärte sie. Derzeit besteht das technische Personal, das mit diesen Berichten befasst ist, aus weniger als einem halben Dutzend Fachkräften – ein struktureller Mangel, der laut MÁS die Verzögerungen bei der Bearbeitung von Anträgen erklärt. Die Partei ist überzeugt, dass mit 25 neuen Technikern der Bearbeitungsstau innerhalb von drei bis vier Monaten abgebaut und eine effizientere Verwaltung gewährleistet werden könnte.

Die Sprecherin der Öko-Souveränisten betonte, dass die Auslagerung öffentlicher Aufgaben „öffentliche Gelder in private Geschäfte verwandelt“ und warnte vor der strategischen Bedeutung der betroffenen Berichte. „Es geht darum, ob genügend Wasser für neue Stadtentwicklungsprojekte zur Verfügung steht oder ob Kläranlagen der höheren Belastung standhalten können“, erklärte sie. Die Partei forderte die Volkspartei (PP) auf, die Situation zu korrigieren und Ressourcen für die Stärkung des öffentlichen Dienstes bereitzustellen. Sie warnte davor, dass die fortgesetzte Auslagerung von Dienstleistungen nicht nur teurer sei, sondern auch die Qualität und Unabhängigkeit der Verwaltung gefährden könne.

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