Inka

MÁS por Inca verteidigt die Verordnung zur demokratischen Erinnerung als „Mauer gegen den Faschismus angesichts der Aufhebung des balearischen Gesetzes“.

Alice Weber betonte, dass Inca trotz der institutionellen Rückschläge auf regionaler Ebene weiterhin eine führende Rolle in der Erinnerungspolitik einnehmen werde.

13/03/2026

PalmeMÁS por Inca verteidigte am Freitag die Gültigkeit der Gemeindeverordnung zur demokratischen Erinnerung, nachdem das Parlament der Balearen mit Stimmen der Volkspartei und von Vox die Aufhebung des regionalen Erinnerungsgesetzes beschlossen hatte. Die öko-souveränistische Partei betrachtet diese Entscheidung als „demokratischen Rückschlag“ und Angriff auf die Würde der Opfer der Franco-Diktatur. Vor diesem Hintergrund betonte die Partei die Bedeutung der von ihr selbst initiierten und in Inca verabschiedeten Gemeindeverordnung als zentrales Instrument zur Verteidigung demokratischer Werte. Das Gesetz schafft den Rahmen, in dem der Stadtrat die Opfer des Franco-Regimes anerkennen und ihnen Entschädigungen gewähren, Symbole der Diktatur entfernen, Gedenkstätten erhalten und Bildungs- und Geschichtsvermittlungsarbeit fördern kann. Die Verordnung ermöglichte zudem die Gründung des Gemeinderats für demokratische Erinnerung, eines wegweisenden Gremiums auf den Balearen, an dem Gedenk- und soziale Organisationen beteiligt sind. Alice Weber, Stadträtin für Demokratische Erinnerung und Sprecherin von MÁS per Inca, betonte, dass die Stadträte in einer Zeit, in der regionale Institutionen in diesem Bereich „Rückschritte machen“, die Verantwortung für die Verteidigung der Menschenrechte, der historischen Wahrheit und der Würde übernehmen müssten. „In Inca wird die demokratische Erinnerung ein Bollwerk gegen Faschismus und Vergessen sein“, erklärte Weber. Sie hob außerdem hervor, dass die Stadt trotz des ihrer Ansicht nach institutionellen Rückschlags auf regionaler Ebene weiterhin Erinnerungspolitiken fördern werde. Die Stadträtin beharrte darauf, dass die städtische Verordnung „nicht nur ein administratives Instrument, sondern ein politisches und moralisches Bekenntnis zur Demokratie“ sei. In diesem Zusammenhang argumentierte sie, dass die demokratische Erinnerung dazu dienen müsse, „jeden Versuch, die Franco-Repression zu beschönigen oder zu verharmlosen“, zu verhindern. Abschließend hob Weber die Rolle der Gemeinderäte als vorderste Front bei der Verteidigung demokratischer Werte hervor: „Wenn andere Institutionen nachgeben, müssen die Gemeinden einspringen. Das wird Inka nicht vergessen.“

Cargando
No hay anuncios