Fünf Jahre Gefängnis wegen Vergewaltigung seiner dreijährigen Tochter in Palma
Laut Anklageschrift nutzte der Mann die Besuche seiner Tochter im Gefängnis aus, um sie sexuell zu belästigen.
11/03/2026
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Die Erste Kammer des Provinzgerichts hat einen Mann wegen sexuellen Missbrauchs seiner dreijährigen Tochter auf Mallorca während eines Besuchsrechts zu fünf Jahren Haft verurteilt. Vom Vorwurf der sexuellen Nötigung wurde er jedoch freigesprochen. Der Mann muss zudem 25.000 Euro Schmerzensgeld zahlen. Das Gericht erließ außerdem eine einstweilige Verfügung, die ihm den Kontakt zu dem Kind für die nächsten sechs Jahre untersagt. Während des Prozesses, der im Februar in Palma stattfand, bestritt der Mann, sein Besuchsrecht zum sexuellen Missbrauch seiner Tochter ausgenutzt zu haben, und führte die Anschuldigung auf Rache der Mutter und den Einfluss ihrer Familie zurück. Das Gericht sah es jedoch als erwiesen an, dass der Mann, der bereits wegen häuslicher Gewalt und sexuellen Missbrauchs vorbestraft war, zwischen 2016 und 2018 die Besuche seiner Tochter ausnutzte, um sie sexuell zu berühren.
Laut Anklagebericht ereigneten sich die Vorfälle im Jahr 2018. Der Angeklagte, der bereits wegen geschlechtsspezifischer Gewalt und Sexualdelikten vorbestraft war, soll bei Gefängnisbesuchen den Kontakt mit der Puppe ausgenutzt haben, um sie sexuell zu missbrauchen. Die Anklage wirft ihm außerdem einen früheren sexuellen Übergriff vor, den er vor seiner Inhaftierung begangen haben soll: Er soll die Minderjährige im Haus seiner Familie in Palma vergewaltigt haben.