In Palma steht ein Mann vor Gericht, der beschuldigt wird, seine dreijährige Tochter vergewaltigt und sie während Gefängnisbesuchen misshandelt zu haben.

Die Staatsanwaltschaft fordert eine 18-jährige Haftstrafe wegen sexuellen Missbrauchs und sexueller Nötigung im Jahr 2018 sowie 30.000 € Schadensersatz für immaterielle Schäden.

ARA Balears
08/02/2026

PalmeDie Erste Kammer des Provinzgerichts der Balearen verhandelt am Mittwoch den Fall eines Mannes, der beschuldigt wird, seine dreijährige Tochter sexuell missbraucht und Gefängnisbesuche ausgenutzt zu haben, um den Missbrauch fortzusetzen. Laut Anklageschrift ereigneten sich die Vorfälle im Jahr 2018. Der Angeklagte, der bereits wegen geschlechtsspezifischer Gewalt und Sexualdelikten vorbestraft ist, soll den Kontakt zu seiner Tochter während der Gefängnisbesuche ausgenutzt haben, um sie sexuell zu berühren. Die Anklage wirft ihm außerdem einen früheren sexuellen Übergriff vor, den er vor seiner Inhaftierung begangen haben soll, als er das Kind im gemeinsamen Haus in Palma vergewaltigt haben soll. Für diese Verbrechen fordert die Staatsanwaltschaft eine Gesamtfreiheitsstrafe von 18 Jahren wegen mehrfachen Missbrauchs und sexueller Nötigung sowie die Zahlung von 30.000 Euro Schmerzensgeld an das Opfer. Der Prozess beginnt um 9:45 Uhr im Gerichtsgebäude in Palma. Der Fall fällt unter das Strafverfahren wegen Sexualdelikten an Minderjährigen, die aufgrund ihrer physischen und psychischen Auswirkungen auf die Opfer als besonders schwerwiegend gelten.