Palma und Marratxí werden eine erweiterte und breitere Biennale B beherbergen
Das Kulturprojekt entfaltet neue Ausstellungen und Kooperationen, um ein offeneres und dezentraleres Modell auf der Insel zu festigen.
PalmaDas Museu d’Art Contemporani Es Baluard von Palma und der Consell de Mallorca haben die Projekte vorgestellt, die Teil der Bienal B 2026 sein werden, einer Ausgabe, die den territorialen Umfang mit Aktivitäten in Palma und Marratxí erweitert, nachdem ein erster Vorschlag auf verschiedene Punkte des Archipels verteilt wurde.
Das Programm wird in Räumen wie dem Casal Solleric, La Misericòrdia, dem Es Baluard selbst und Sa Refinadora durchgeführt, mit dem Ziel, ein Modell der institutionellen Zusammenarbeit zu festigen, das Territorium, zeitgenössische Kreation und lokale Traditionen verbindet.
Einer der ersten Termine ist die Eröffnung einer Ausstellung von Nuria Mora im Casal Solleric am 30. April, kuratiert von Pilar Rubí. Das Programm beinhaltet auch das Ausstellungsprojekt A media lumbre, das in Koproduktion mit dem IVAM entstanden ist und von Blanca de la Torre kuratiert wurde. Es wird sich auf verschiedene Räume Mallorcas erstrecken und eine Einzelausstellung von Teresa Matas in Sa Refinadora beinhalten.
Die Biennale wird im September in der Kapelle von La Misericòrdia mit einer Ausstellung des Keramikers Joan Pere Català Roig und einer Textilinstallation von Valeria Maculan eintreffen, die als szenische Aktion im Zusammenhang mit der mallorquinischen Tradition konzipiert ist.
Mit dieser Reihe von Vorschlägen verstärkt die Biennale B den Willen, zeitgenössische Praktiken mit traditionellem Wissen zu integrieren, wie Handwerk und Berufe des Gebiets. Die beteiligten Institutionen heben hervor, dass diese Ausgabe das Projekt als eine transversale und dezentralisierte Kulturplattform festigt, die darauf abzielt, neue Räume für gemeinsame Kreation und Denken zu schaffen.