Marta Sánchez führt den zehnten Stolz Inca an
Das Festival findet vom 15. bis 18. Juli mit Ausstellungen, Kino, Literatur, Familienaktivitäten, dem Pride-Umzug und einem großen Abschlusskonzert statt
PalmaInca feiert vom 15. bis 18. Juli den zehnten Jahrestag von Orgullosament Inca mit einem Sonderprogramm unter der Leitung von Marta Sánchez. Das Festival, das sich als einer der wichtigsten Treffpunkte für den LGTBIQA+-Stolz auf Mallorca etabliert hat, bietet vier Tage lang Ausstellungen, Kino, Literatur, Familienaktivitäten, Shows und Konzerte.
Das Programm beginnt am 15. Juli mit der Eröffnung der Ausstellung Dinobotes (Macna.mara.maripuri.maricón.con.tacón), von der Künstlerin Fátima de Juan, im Museu del Calçat i de la Indústria, gefolgt von der Open-Air-Vorführung des Films La Llamada auf der Plaça d'Espanya. Am nächsten Tag beherbergt der Kreuzgang von Sant Domingo die szenische Lesung von Te hice dios, basierend auf dem Roman von Marcos Augusto, mit einer Auswahl von Texten von Rafel Gallego und der Interpretation von Lluís Garau, während am 17. Juli ein LGTBI-Geschichtenerzähler für Familien und die Show LOCOBOMBO stattfinden, die Bingo, Humor und Musik kombinieren wird.
Der Höhepunkt findet am Samstag, dem 18. Juli, mit der traditionellen Pride-Parade statt, die vom Kasernengelände General Luque startet und durch das Stadtzentrum bis zum Rathausplatz führt. Anschließend wird das Festival Orgullosament Inca 2026 gefeiert, das dieses Jahr als Hauptattraktion den Auftritt von Marta Sánchez bietet. Das Line-up umfasst auch Pep Noguera, Topacio Fresh, Sofia Cristo, Samantha Ballantines, Tito Deluxe, Juan Pons, Stacy Lover, Mystica Vileila, Sarah d'Lacy, Ariel Rec und Satin Greco, unter anderem.
Der Bürgermeister von Inca, Virgilio Moreno, hob hervor, dass das Festival "heute weit mehr als eine Feier des Stolzes" sei und versicherte, dass es das Engagement der Stadt für "Freiheit, Respekt und Zusammenleben" repräsentiert. Der Stadtrat für Feste, Antoni Peña, betonte seinerseits, dass die Anwesenheit von Marta Sánchez dem Wunsch entspringt, diese zehnte Ausgabe zu einer besonderen Feier zu machen, die Inca als Referenz in der Verteidigung der Vielfalt festigt.