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Das Estudi General Lul·lià schreibt ein Stipendium von 4.000 Euro für Projekte über die balearische Volkskultur aus

Die Initiative zielt darauf ab, zeitgenössische künstlerische Schöpfungen auf der Grundlage von Traditionen, Ritualen und Ausdrucksformen des Kulturerbes der Inseln zu fördern

ARA Balears
18/06/2026

PalmaDas Estudi General Lul·lià hat eine neue Ausschreibung für ein mit 4.000 Euro dotiertes Stipendium für künstlerische Kreation eröffnet, um Projekte im Zusammenhang mit der Volkskultur der Balearen zu fördern. Die Initiative richtet sich an Künstler über 18 Jahre, ohne Einschränkungen in Bezug auf die Disziplin, mit dem Ziel, neue kreative Perspektiven auf der Grundlage des kulturellen Erbes der Inseln zu fördern.

Wie die Einrichtung mitteilte, besteht das Ziel darin, zeitgenössische Werke zu fördern, die Traditionen, Rituale, Techniken, Objekte und andere Ausdrucksformen der balejarischen Volkskultur als Ausgangspunkt nehmen und gleichzeitig zu deren Verbreitung und Erhaltung beitragen.

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Die Ausschreibung entsteht in einem Kontext des sozialen Wandels, der durch Phänomene wie Globalisierung, Tourismus und veränderte Konsumgewohnheiten geprägt ist, Faktoren, die nach Ansicht des Estudi General Lul·lià bestimmte kulturelle Manifestationen gefährdet haben, die in den Hintergrund treten oder sogar verschwinden könnten.

In diesem Sinne betont die Institution, dass das Stipendium im Einklang mit den Empfehlungen der UNESCO steht, um die Übertragung und Bewahrung des immateriellen Kulturerbes zwischen den Generationen zu gewährleisten.

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Die eingereichten Projekte müssen eine klare Verbindung zur Volkskultur der Balearen aufweisen und eine theoretische Reflexion über das kulturelle Element, das den künstlerischen Vorschlag inspiriert, beinhalten.

Das Stipendium, das von der Fundació Baltasar Coll gesponsert wird, nimmt bis zum nächsten 5. Juli Bewerbungen entgegen. Ein Komitee, das aus drei Spezialisten aus den Bereichen Kunst, Geisteswissenschaften und Volkskultur besteht, wird die Vorschläge bewerten.

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Der ausgewählte Künstler hat zwei Monate Zeit, um ein Originalwerk zu entwickeln, und kann auch eine künstlerische Residenz am Estudi General Lul·lià in Anspruch nehmen, um den kreativen Prozess durchzuführen.

Nach Angaben der Einrichtung ist die Ausschreibung auch von der künstlerischen Konzeption von Joan Miró inspiriert, der den Kontakt mit Volkstraditionen als ständige Quelle der Erneuerung und künstlerischen Experimente befürwortete.