Einberufung

Nachbarn von Santa Maria ermutigen dazu, die Feier mit Symbolen gegen die Touristifizierung als Unterstützung für die beiden festgenommenen Aktivistinnen zu füllen

Durch eine in den sozialen Medien verbreitete Nachricht ermutigen die Initiatoren der Initiative die Teilnehmer, Fahnen, Banner und T-Shirts mitzubringen

ARA Balears
18/07/2026

PalmaAnwohner von Santa Maria haben dazu aufgerufen, die in dieser Woche während des Dorffestes verhafteten jungen Frauen zu unterstützen. In einer in den sozialen Medien verbreiteten Nachricht fordern die Initiatoren der Kampagne die Teilnehmer auf, "Fahnen, Banner, T-Shirts und jede kreative Idee" mitzubringen, um die Ablehnung der polizeilichen und gerichtlichen Reaktion auf den Fall zu visualisieren. "Jetzt mehr denn je, lasst uns zusammenhalten und sagen, dass wenn sie eine von uns berühren, sie uns alle berühren", heißt es in der Aufforderung.

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Die Initiative kommt wenige Tage, nachdem der Inhalt des Berichts der Guardia Civil bekannt wurde, in dem den beiden jungen Frauen drei mutmaßliche Straftaten vorgeworfen werden: fortgesetzte Sachbeschädigung, Sachbeschädigung am historischen Erbe und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung.

Laut der Untersuchung beschränken sich die Ereignisse nicht nur auf die Graffiti gegen fünf Immobilienunternehmen in Santa Maria, sondern die Beamten stellen auch Verbindungen zur Bewegung gegen die Touristifizierung her, insbesondere zur Plattform Menys Turisme, Més Vida und zum Kollektiv Arran Mallorca. Der Bericht besagt, dass die Täterinnen "koordiniert und vorsätzlich" gehandelt haben und dass ihr Vorgehen mit dem von Menys Turisme, Més Vida veröffentlichten Handbuch für direkte Aktion übereinstimmt, obwohl dieses Dokument nach den untersuchten Ereignissen veröffentlicht wurde.

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Die beiden jungen Frauen kamen nach der Vorführung vor Gericht gegen Kaution frei und die Ermittlungen dauern an. Der Fall hat eine breite politische und gesellschaftliche Debatte über die Verhältnismäßigkeit des Polizeieinsatzes und die mögliche Kriminalisierung sozialer Bewegungen, die die Auswirkungen des Massentourismus anprangern, ausgelöst.