Menschenkette, um den Bau eines Parkplatzes auf dem Gesa-Gelände zu stoppen
Organisiert von 'Parc Sí' fordert grüne Räume und Bürgerbeteiligung bei der Reform der Strandpromenade
PalmaMehr als hundert Einwohner Palmas haben sich am Samstag zu einer menschlichen Kette zusammengeschlossen, um ihre Ablehnung des Baus eines Parkplatzes und anderer kommunaler Einrichtungen auf den Grundstücken neben dem ehemaligen Gesa-Gebäude zu zeigen. Der von der Vereinigung Parc Sí ausgerufene Protest fand an dem Ort statt, an dem laut Anwohnern die Stadtverwaltung einen „Makro-Parkplatz“ und neue Infrastrukturen errichten will.
Die Anwohner schlagen stattdessen vor, diese Grundstücke in einen großen öffentlichen Park und eine „grüne Lunge“ am Meer zu verwandeln und die Freiflächen und Erholungsgebiete der Stadtpromenade zu stärken.
Das Rathaus von Palma kaufte das alte Gebäude von Gesa mit der Absicht, es für Ausstellungsräume, eine Bibliothek und städtische Archive zu sanieren. Die angrenzenden Grundstücke waren jedoch für andere Einrichtungen und einen Tiefgaragenparkplatz bestimmt, eine Initiative, die bei den Anwohnern des Viertels für Kontroversen gesorgt hat.
Um die Bürgerbeteiligung zu fördern, genehmigte die Regierung am vergangenen Mittwoch, dass ein Vertreter des Nachbarschaftsvereins Ses Veles, der Teil von Parc Sí ist, der Jury des Ideenwettbewerbs für die Sanierung von Gesa beitreten wird. Laut dem Konsistorium zielt diese Maßnahme darauf ab, eine Vision zu vermitteln, die der Realität des Viertels näher kommt, und sicherzustellen, dass die Umgestaltung der Uferpromenade den Bedürfnissen der Einwohner entspricht.