Maria und Antonio, die am häufigsten verwendeten Namen auf den Balearen

Die traditionellen Namen dominieren weiterhin die balearische Geburtenstatistik, während Marc, Paula und Martina bei den jüngeren Generationen an Bedeutung gewinnen.

Junge Leute gehen durch die Innenstadt von Palma.
ARA Balears
23/04/2026
2 min

PalmaAntonio und Maria sind auch in diesem Jahr die gebräuchlichsten Namen für Einwohner der Balearen, laut den am Donnerstag veröffentlichten Daten des Nationalen Statistikinstituts (INE), die auf den Stand vom 1. Januar 2025 aktualisiert wurden.

Bei den Männern heißen etwa 19.100 Personen auf dem Archipel Antonio, was 30,8 pro Tausend Einwohner entspricht. Bei den Frauen behält Maria ebenfalls die erste Position mit rund 18.500 Trägerinnen (29,6 pro Tausend).

Die Rangliste der Männer wird durch traditionell stark verwurzelte Namen wie Juan (14.000), José (11.000), Francisco (10.000), Miguel (9.600) oder Manuel (7.600) vervollständigt, gefolgt von Pedro, David, Jaime und Daniel, die alle sehr nahe Zahlen aufweisen.

Bei den Frauen ist die Bedeutung klassischer Namen ebenfalls offensichtlich: Catalina (13.200), Margarita und Antonia (beide mit 11.300), Francisca (10.900) oder María del Carmen (8.700) führen eine Liste an, in der auch Laura, Isabel und Marta vorkommen.

Was die Nachnamen betrifft, so weist die balearische Landkarte eine bemerkenswerte Stabilität auf. Martínez ist der häufigste (15.100 Personen), gefolgt von Rodríguez und López (13.800), Sánchez und González (13.300), Fernández (13.100) und Pérez (10.600). Torres, Pons – einer der auf den Inseln am stärksten verwurzelten Herkunftsnamen – und Gómez vervollständigen die Top Ten.

Langsame Veränderungen in einem Jahrhundert

Die Statistik des INE ermöglicht auch die Beobachtung der Entwicklung der häufigsten Namen im Laufe der Jahrzehnte. Das allgemeine Muster ist Kontinuität: während eines großen Teils des 20. Jahrhunderts haben Namen wie Antonio, Juan, María, Catalina oder Francisca systematisch die ersten Plätze belegt.

Nichtsdestotrotz wird ab den 2000er Jahren ein fortschreitender Wandel in den Vorlieben festgestellt. Bei den Männern etabliert sich Marc als der gebräuchlichste Name unter den in dieser Zeit Geborenen, während bei den Frauen eine größere Vielfalt herrscht, wobei Maria, Paula und Martina um den ersten Platz kämpfen.

Trotz dieser Entwicklung bestätigen die Daten die Fortexistenz traditioneller Namen in der gesamten balearischen Bevölkerung, die neben neuen Trends bei den jüngeren Generationen bestehen.

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