In Selva wurde zu einer Kundgebung aufgerufen, um gegen das neue Gesetz zu protestieren, das den Zugang zur Serra einschränken wird.
Die Mobilisierung findet diesen Samstag, den 28. März, um 12:00 Uhr statt und zielt darauf ab, den Widerstand gegen die allgemeinen Einschränkungen des neuen Denkmalschutzgesetzes zu verdeutlichen.
PalmeDer Verband Vorfahrt Sie haben für diesen Samstag, den 28. März, um 12:00 Uhr eine Kundgebung in Selva ausgerufen, um einen freien und respektvollen Zugang zum Tramuntana-Gebirge zu fordern. Anlass sind die Maßnahmen des neuen Landschaftsschutzgesetzes, die insbesondere Mountainbiken (MTB), Wandern und Klettern betreffen.
Die Gründer der kürzlich gegründeten Organisation sind der Ansicht, dass die Serra de Tramuntana weder eine statische Landschaft noch ein bloßes Schaufenster ist: „Es handelt sich um ein Gebiet, das seit Jahrhunderten von Köhlern, Steinmetzen, Hirten, Bauern und anderen Gruppen bewohnt und bearbeitet wurde, die eine Kulturlandschaft geschaffen haben, die 2011 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde.“ Daher haben sie eine Kampagne gestartet, um mithilfe eines Manifests, das betont, dass Sport- und Freizeitgruppen Teil dieser lebendigen Geschichte sind und Verbündete, nicht Feinde, für den Erhalt des Gebiets sein können, Kommentare zu sammeln.
Das neue Gesetz, so Quellen bei Derecho de Pas, „schränkt generell den Zugang zu Privatgrundstücken und die Ausübung bestimmter Aktivitäten ein, ohne konkrete Gebiete zu benennen, in denen ein tatsächliches Risiko für das Kulturerbe besteht.“ Dies, argumentiert der Verband, würde praktische Schwierigkeiten für diejenigen schaffen, die respektvoll und verantwortungsbewusst alte Pfade, Flussufer, Quellen und andere kulturelle Merkmale der Serra de Tramuntana erkunden.
Die Teilnehmenden fordern, dass Einschränkungen auf spezifischen Wirkungsstudien für jeden Weg oder jedes Gebiet basieren, dass die Beschilderung und die Nutzerschulungen verstärkt werden und dass ein echter Dialog zwischen Landbesitzern, Landwirten, Sportlern, Anwohnern und lokalen Fachleuten gewährleistet wird. Sie fordern außerdem die Anerkennung der lokalen Zugangsgewohnheiten als immaterielles Kulturerbe Mallorcas. „Der beste Schutz für eine lebendige Landschaft ist, sie lebendig zu erhalten“, betonen die Organisatoren und fordern, dass das Gesetz Wege nicht ausschließt, sondern öffnet und ein Nebeneinander von Denkmalschutz und öffentlicher Nutzung ermöglicht. Die Veranstaltung steht allen Bürgerinnen und Bürgern offen und soll die Bedeutung des Erhalts der Serra de Tramuntana als gemeinschaftlichen Raum hervorheben, der für alle zugänglich und respektiert ist.