Gegen zwei Personen wird wegen des Todes von 27 Hunden auf einer Fähre in Palma ermittelt.

Bei den Verdächtigen handelt es sich um den Firmenmanager und den Fahrer, einen 21-jährigen Mann, wegen eines mutmaßlichen Verbrechens gegen Tiere.

Auf einem Archivbild ist ein Hund zu sehen, der durch die Gitterstäbe eines Käfigs in einem Tierheim schaut.
ARA Balears
13/03/2026
1 min

PalmeDie Guardia Civil ermittelt gegen zwei Männer wegen ihrer möglichen Beteiligung am Tod von 27 Hunden auf einer Fähre, nachdem bestätigt wurde, dass die Tiere starben, weil die Qualität und Quantität der Luft im Inneren des Fahrzeugs nicht gewährleistet war und weil sie nicht angemessen versorgt wurden.

Die Ereignisse datieren vom Oktober letzten Jahres, als eine Gruppe von Jägern aus Mallorca ein in Katalonien ansässiges Hundetransportunternehmen beauftragte, 36 Hunde für eine Hin- und Rückfahrt von Palma nach Litauen zu Jagdzwecken zu transportieren. 27 der Hunde starben jedoch auf der Rückfahrt. Daraufhin leitete die Naturschutzabteilung der Guardia Civil auf Mallorca Ermittlungen ein, um den Hergang zu klären und die Verantwortlichen zu ermitteln. Laut den Ermittlungen starben die Tiere, weil die Luftqualität und -menge im Fahrzeug nicht den Anforderungen der Hundeart und -anzahl entsprach. Zudem wurde während der Fahrt keine artgerechte Pflege geleistet. Die Anzahl und Größe der transportierten Tiere führten zu einer erheblichen Belastung durch Stoffwechselwärme, Feuchtigkeit und CO₂ im Fahrzeug, die die meisten von ihnen nicht verkraften konnten. Gegen den Firmeninhaber und den 21-jährigen Fahrer wird wegen des Verdachts auf Tierquälerei ermittelt, insbesondere wegen des Todes der Hunde während der unter dem Namen „Xólotl“ geführten Aktion. Der Fall wurde dem Gericht vorgelegt.

stats