Stierkampf

Etwa 200 Menschen demonstrieren in Palma gegen Stierkämpfe und fordern ein Verbot des Zutritts für Minderjährige

Der Protest, der vor dem Stierkampfarenen anlässlich des Stierkampfs an diesem Donnerstag einberufen wurde, beinhaltete eine Performance zur Anprangerung der Stierkämpfe

ARA Balears
07/08/2026 - 12:53 h.

PalmaEtwa 200 Menschen protestierten am Donnerstagabend vor der Stierkampfarena von Palma gegen den Stierkampf, zeitgleich mit der Feier eines Stierkampfes. Der von Satya Animal und anderen Tierschutzorganisationen einberufene Protest konzentrierte sich insbesondere auf die Möglichkeit, dass Minderjährige Zugang zu Stierkampfveranstaltungen auf den Balearen erhalten.

Die Mobilisierung wurde von Satya Animal mit Unterstützung von Progreso en Verde, Mallorca Against Bullfighting, der Fundación Franz Weber und PETA einberufen, mit dem Ziel, gegen die Durchführung des Stierkampfes zu protestieren. Während der Kundgebung fand eine Performance statt, bei der ein Stier und ein Torero die Rollen tauschten, eine Aktion, mit der die Organisationen die Gewalt anprangern wollten, die ihrer Meinung nach mit Stierkampfveranstaltungen verbunden ist.

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Der Fokus auf den Zugang von Minderjährigen

Einer der Hauptgründe für die Klagen von Tierschutzorganisationen ist, dass Minderjährigen der Zutritt zu Stierkampfarennen auf den Balearen gestattet ist. Satya Animal ist der Ansicht, dass die Aussetzung von Kindern und Jugendlichen einer Veranstaltung, die sie als "brutal und blutig" bezeichnet, Folgen für ihre moralische und emotionale Integrität haben kann. Die Organisation vertritt die Ansicht, dass es eine breite gesellschaftliche Ablehnung gegenüber der Stierkampfkunst als kultureller oder künstlerischer Ausdruck gibt und definiert sie als "sado-masochistische Folter eines Tieres in Echtzeit". Dies ist jedenfalls die Einschätzung der Organisationen, die zu der Protestaktion aufgerufen haben.

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Satya Animal hat auch die Rolle der öffentlichen Verwaltungen kritisiert und erklärt, dass diese Veranstaltungen ihrer Meinung nach "ohne institutionelle Unterstützung" auf den Balearen "nicht mehr möglich wären". Die aufrufenden Organisationen fordern somit eine Änderung im Umgang mit der Stierkampfkunst und insbesondere Maßnahmen, die den Zugang von Minderjährigen zu den Stierkampfarennen verhindern. Die Protestaktion fand zeitgleich mit dem für diesen Donnerstag in Palma geplanten Stierkampf statt.