Betrug

Eine Frau wurde wegen Betrugs an Fulgencio Coll, dem Vox-Vorsitzenden in Palma, in Höhe von 900 Euro verurteilt.

Der Vox-Chef in Palma ermutigt die Bürger, diese Betrügereien zu melden, nachdem sie einen Teil ihrer Rechtssicherheit zurückerlangt haben.

Fulgencio Coll, Vorsitzender von Vox in Palma
ARA Balears
23/02/2026
1 min

PalmeEin Gericht in Palma hat eine Frau wegen Betrugs an Fulgencio Coll, dem Fraktionsvorsitzenden von Vox im Stadtrat von Palma, verurteilt. Sie hatte Coll per SMS um fast 900 Euro betrogen. Laut Coll ereignete sich der Vorfall im Januar 2024. Er erhielt zunächst einen Anruf von einer unbekannten Nummer, den er aufgrund einer Besprechung nicht annahm. Anschließend erhielt er eine Nachricht, die scheinbar von einer Bank stammte. In der SMS wurden ihm mehrere ihm unbekannte Transaktionen mitgeteilt, und der darin enthaltene Link forderte persönliche Daten an. „Sie waren sehr raffiniert“, räumte Coll ein. Daraufhin wurden drei Abbuchungen in Höhe von insgesamt 895 Euro von seinem Konto vorgenommen. Nachdem Coll den Betrug bemerkt hatte, informierte er seine Bank und erstattete Anzeige bei der Nationalpolizei. Der Prozess begann am Montag, und sowohl die Staatsanwaltschaft als auch die Verteidigung einigten sich auf ein Geständnis. Das Urteil bestätigt den Sachverhalt, sieht aber keine Haftstrafe vor. Coll begrüßte das Urteil und rief alle Bürger, die Opfer von Cyberbetrug geworden sind, dazu auf, dies zu melden. „Die Justiz tut, was sie soll“, betonte er.

stats