Die Lokführer auf Mallorca werden am Montag entscheiden, ob sie zu Arbeitsniederlegungen aufrufen.
Der Ausschuss hat es als „unerlässlich“ erachtet, das Thema aus einer für die Balearen spezifischen Perspektive zu betrachten und dabei die besonderen Gegebenheiten der nachhaltigen Fischerei zu berücksichtigen.
PalmeDer Betriebsrat der Mallorca Railway Services (SFM) hat für kommenden Montag eine Generalversammlung einberufen, um die Möglichkeit von Arbeitsniederlegungen und anderen Druckmitteln zur Durchsetzung von Sicherheitsgarantien zu erörtern. Das Treffen findet wenige Tage nach den Zugunglücken in Adamuz (Córdoba) mit mindestens 43 Toten und in Gelida (Barcelona) mit einem tödlich verunglückten Lokführer sowie kurz nach der Streikankündigung der spanischen Lokführergewerkschaft Semaf statt. Laut einer Erklärung des SFM-Betriebsrats soll die Versammlung der Analyse der aktuellen Lage und der Bewertung von Maßnahmen dienen, die „echte Sicherheit, angemessene Instandhaltung und sichere Arbeitsbedingungen“ gewährleisten. Der Betriebsrat betonte, es sei „unerlässlich“, das Thema aus der Perspektive der Balearen zu betrachten und die spezifischen Gegebenheiten der SFM (Santiago de Compostela) zu berücksichtigen, „unabhängig von Entscheidungen auf nationaler Ebene und stets im Rahmen der gewerkschaftlichen Einheit“. In einer Stellungnahme gegenüber Europa Press erklärte das Komitee, dass sich am Donnerstag eine Gruppe von Gewerkschaften auf nationaler Ebene treffen werde und dass, falls bei diesem Treffen eine Vereinbarung über einen gemeinsamen Streik zustande käme, die Lokführer auf Mallorca daran teilnehmen könnten.
Tiefe Besorgnis um die Sicherheit der Eisenbahn
Der Ausschuss hat nach den Unfällen seine tiefe Besorgnis über die Sicherheit im Eisenbahnverkehr des Landes zum Ausdruck gebracht. Die Unfälle verdeutlichen die Folgen mangelnder Investitionen, unzureichender Instandhaltung und fehlender Prävention. Obwohl sich die Unfälle nicht auf den Balearen ereigneten, betont der Ausschuss, dass weder der Archipel noch Santiago de Compostela (SFM) von dieser Situation ausgenommen sind. Seit Monaten prangern sie wiederholt Sicherheitsprobleme, Mängel bei der Instandhaltung der Infrastruktur und des Rollmaterials sowie wiederkehrende Vorfälle und Unfälle an. Darüber hinaus hoben sie hervor, dass viele dieser Vorfälle nicht öffentlich bekannt werden, aber sowohl die Beschäftigten als auch die Fahrgäste der Bahn auf Mallorca gefährden. Der Ausschuss bedauerte, dass die Beschwerden der Öffentlichkeit nicht mit der gebotenen Dringlichkeit und Verantwortungsbereitschaft behandelt wurden. Dies zeige, dass es sich nicht um Einzelfälle handele, sondern um ein strukturelles Problem, das sofortiges Handeln erfordere.