Gemeinsam
Bunyola erarbeitet einen Landnutzungsplan für die Gemeinde, um menschliche Aktivitäten mit dem Naturschutz in Einklang zu bringen.
EOB kritisierte, dass das Regierungsteam den Beirat der Kommune während der gesamten Legislaturperiode nur einmal einberufen hat.
09/03/2026
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Der Beirat der Gemeinde Bunyola trat zusammen, um die Entwicklung und Genehmigung des Flächennutzungsplans für dieses Naturschutzgebiet voranzutreiben. Ziel ist es, Kriterien für die Regulierung und den Ausgleich zwischen Erholungsnutzung und Naturschutz festzulegen. Auf der letzten Sitzung des Beirats – bestehend aus Fachleuten, Vertretern von Institutionen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Experten – wurden Kriterien und Vorschläge ausgetauscht, um menschliche Aktivitäten zu ermöglichen und gleichzeitig eines der symbolträchtigsten Naturgebiete Bunyolas zu erhalten, wie das Rathaus mitteilte. Der künftige Flächennutzungsplan muss ein ausgewogenes Management gewährleisten, das die ökologischen, kulturellen und sozialen Werte der Gemeinde schützt und sicherstellt, dass alle Aktivitäten respektvoll und verantwortungsvoll durchgeführt werden. Das Dokument zielt darauf ab, eine verantwortungsvolle und nachhaltige Nutzung zu gewährleisten. „Die Gemeinde ist ein gemeinsames Erbe, das uns als Gemeinschaft prägt. Die Regulierung ihrer Nutzung ist ein Weg, um sicherzustellen, dass wir sie weiterhin genießen können, ohne ihre Einzigartigkeit zu verlieren“, erklärte der Bürgermeister von Bunyola, Marian Serralta. Der Bürgermeister ist der Ansicht, dass es für die Entwicklung des Flächennutzungsplans und die „Vernunft“ bei der Nutzung der Comuna (Gemeindeland) notwendig sei, „alle Perspektiven zu berücksichtigen, die Umwelt zu schützen und sie mit dem Leben der Gemeinde in Einklang zu bringen“. Esquerra Oberta de Bunyola hingegen glaubt, dass das Leitungsteam eine Kampagne zur Beschönigung des Gemeinderats durchführt.
Die Esquerra Oberta de Bunyola (EOB) kritisierte ihrerseits die Regierungspartei dafür, dass der Gemeinderat trotz wiederholter Interventionen während der gesamten Legislaturperiode nur einmal einberufen wurde. „Der Vorschlag der PP ist reine, leere politische Inszenierung“, erklärten Quellen der Partei aus Bunyola. „Wir halten es für geschmacklos, ein Gremium für eine Schönfärberei zu missbrauchen“, prangerten sie an. „Der Gemeinderat sollte als Beratungsgremium und Schlüsselelement in der Verwaltung des Gemeindewaldes dienen und nicht nach Belieben der Regierungspartei für deren Medieninteressen instrumentalisiert werden“, betonte die EOB.