Häfen

Die Hafenbehörde entfernt „Partyboot“-Unternehmen wie Barca Samba aus dem Bereich vor dem Auditorium.

Die neuen Geschäftsbedingungen für die Verwaltung von Liegeplätzen an einem der privilegiertesten Standorte im Hafen von Palma schließen Schiffe aus, die Musik abspielen und Lärm verursachen.

21/01/2026

PalmeBoote, die Musik und Partys für Touristen anbieten, dürfen künftig nicht mehr von ihrem gewohnten Liegeplatz im Hafen von Palma gegenüber dem Auditorium aus operieren. Die Ausschreibungsbedingungen der Hafenbehörde der Balearen (APB) für diesen Bereich verbieten jegliche Aktivitäten, die „Partys oder Tanzveranstaltungen an Bord mit Musik, die mechanisch oder elektronisch erzeugt wird, oder durch Live-Auftritte von Musikern“ umfassen. Weiterhin sind „Aktivitäten, Veranstaltungen, Partys oder Tanzveranstaltungen an Bord, die aufgrund ihrer Art belästigend, schädlich, gesundheitsschädlich oder gefährlich sind oder die Ruhe, Erholung oder Sicherheit der Nutzer und der Bevölkerung der Stadt Palma oder des Hafens von Palma erheblich beeinträchtigen“, verboten. Unternehmen wie die bekannte Barca Samba, berühmt für ihre Ausflüge in der Bucht von Palma und Gegenstand zahlreicher Beschwerden von Anwohnern, dürfen somit nicht mehr vor dem Auditorium anlegen, wo üblicherweise Boote für Freizeitaktivitäten und Ausflüge für Einheimische und Touristen festmachen. Jahrelang beschwerten sich die Bewohner Palmas, insbesondere aus den Vierteln Son Armadans und Paseo Marítim, immer wieder über Lärm, laute Musik und Störungen durch Partyboote, die den Hafen von Palma verließen und mit Lautsprechern und Musik in voller Lautstärke bis in die frühen Morgenstunden vor der Küste blieben. Teilweise teilten Anwohner sogar in den sozialen Medien ihre Erfahrungen darüber, wie diese Aktivitäten ihre Ruhe und ihren Schlaf beeinträchtigten.

Der Geschäftsmann, dem die Barca Samba gehört, ist genau qUI verwaltete einen Großteil der Stände auf dem Feixina-Weihnachtsmarkt.Er geht allein 45 der 60 Positionen verwalten Der Straßenmarkt, der als Initiative zur Förderung des lokalen und traditionellen Handels präsentiert wurde, wurde von Anwohnern kritisiert, da er weder lokales Kunsthandwerk noch regionale Produkte bot. Stattdessen präsentierte er ein Angebot, das typisch für Nordeuropa ist, wo solche Veranstaltungen üblich sind. Der Geschäftsinhaber muss seinen Betrieb vor dem Auditorium aufgrund dieser veränderten Bedingungen einstellen.

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Eine Atmosphäre der Unruhe an der Strandpromenade

Die zahlreichen Beschwerden der Anwohner und die Unzufriedenheit in der Öffentlichkeit veranlassten den Stadtrat von Palma und die Polizei von Palma (APB), ein ausdrückliches Verbot aufzunehmen. PartybooteDiese Schiffe tragen zur Lärmbelästigung bei und stören den städtischen und maritimen Raum. Im Zuge der umfassenden Neuorganisation des Hafens von Palma hat die Hafenbehörde der Balearen (APB) beschlossen, das Anlegen dieser Schiffe vor dem Auditorium zu untersagen und ihren Betrieb einzuschränken. Die neue Konzession für die Verwaltung der Schiffsanlegestellen an den lokalen Verkehrskais des Hafens von Palma ist entscheidend für die Regulierung des Passagierverkehrs und der maritimen Ausflüge in diesem zusammenhängenden Gebiet. Anders als im vorherigen System enthalten die neuen Bedingungen Kriterien für ein friedliches Zusammenleben und Nachhaltigkeit in der Stadt. So ist es Schiffen, die im Touristenregister des Consell de Mallorca eingetragen sind und Partys, Musik und andere störende, schädliche oder die Ruhe erheblich beeinträchtigende Aktivitäten veranstalten, ausdrücklich untersagt, dort anzulegen, Passagiere ein- und auszusteigen zu lassen. Dies umfasst Musikdarbietungen und Live-Auftritte sowie alle Aktivitäten, die die Sicherheit und Gesundheit der Hafen- und Stadtbewohner gefährden könnten. Diese Maßnahme spiegelt den ausdrücklichen Wunsch wider, eine mit dem städtischen Leben vereinbare Nutzung und die Integration des Hafens in das umliegende Stadtgebiet zu gewährleisten.

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Eine Investition von 220 Millionen

Das Gesamtentwicklungsprojekt umfasst eine Investition von schätzungsweise 220 bis 240 Millionen Euro und betrifft eine Fläche von rund 400.000 Quadratmetern. Die Umsetzung ist für den Zeitraum 2026 bis 2035 geplant und beinhaltet unter anderem die Integration des Stadtbildes, die Aufwertung öffentlicher Räume sowie eine neue Nutzungs- und Mobilitätsstruktur, die die Uferpromenade mit dem Alltagsleben Palmas verbindet. Ziel ist es, so der Präsident der Hafenbehörde der Balearen (APB), den Hafen nicht länger als rein industrielle und maritime Infrastruktur wahrzunehmen, sondern ihn zu einem integralen Bestandteil des Stadtbildes zu machen – mit Grünflächen, Promenaden und einem vielfältigen sozialen und kulturellen Angebot, das über seine reine Hafenfunktion hinausgeht. Die geplante Umgestaltung des Hafens ist nicht unumstritten. Soziale Organisationen und Akteure der Schifffahrtsbranche äußerten Bedenken hinsichtlich der Umsetzung des Plans und der Priorisierung der Nutzungen. Sie betonten die Notwendigkeit, wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit und städtische Lebensqualität in Einklang zu bringen. Die Neuordnung der Liegeplätze und die Regulierung der maritimen Tourismusaktivitäten sind Teil eines umfassenderen strategischen Rahmens, der den Hafen als Wirtschaftsmotor, aber auch als in Palma und seine Uferpromenade integrierten öffentlichen Raum stärken soll.