Sie sind Bordoy

Cort nutzt das Urbanisierungsprojekt Son Bordoy aus, um 170 Menschen aus dem nahegelegenen Land zu vertreiben.

Die Bewohner von Son Regalo sind von der geplanten Bebauung des Pryconsa-Grundstücks mit 750 Wohneinheiten nicht betroffen.

Cort möchte etwa 170 Menschen, die in [Ort/Region] leben, zwangsräumen. Sie sind ein Geschenk (El Molinar) Auf einem Grundstück in der Nähe von Son Bordoy plant Pryconsa den Bau einer Wohnanlage mit 750 Wohneinheiten – ein Projekt, das von Kontroversen überschattet wird. Zuletzt wurden Familien in der Gegend aufgefordert, ihre Häuser zu räumen. Die Bewohner von Son Regalo sind weder vom Bau der neuen Anlage noch von den geplanten Straßenbauarbeiten der Stadt Palma betroffen. In Son Bordoy, das sich derzeit im Besitz der Baufirma befindet, leben laut Quellen, die mit dem Fall vertraut sind und mit ARA Baleares sprachen, nur etwa 30 Personen, darunter Kinder, illegal.

Pryconsa hat gezielt die Personen verklagt, die sich derzeit auf dem Grundstück aufhalten. 18 von ihnen erschienen wenige Tage nach Erhalt der Benachrichtigung vor Gericht. Diese Zahl entspricht nur 9 % der rund 200 Personen, die laut Stadtverwaltung auf allen Grundstücken leben. Es ist daher offensichtlich, dass nur etwa dreißig Personen von dem Neubauprojekt betroffen wären und die Räumung der fast 170 Bewohner von Son Regalo ungerechtfertigt ist und in keinerlei Zusammenhang mit dem Urbanisierungsprozess von Son Bordoy steht.

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Anwälte, die mit dem Fall vertraut sind, geben an, dass der Stadtrat von Palma die Bewohner von Son Regalo aus ästhetischen Gründen räumen will. „Der Stadtrat von Palma will Dutzende Familien aus Son Regalo in einer Zeit höchster Not obdachlos machen, ohne ihnen eine alternative Unterkunft anzubieten, nicht um Häuser oder Straßen zu bauen, sondern weil…“ Sie versperren die Sicht auf die neue Entwicklung.„Sie bestehen darauf. Dieselben Quellen bestätigen, dass einige ihrer Mandanten keinerlei Verbindung zu Son Bordoy haben und seit Jahren in Son Regalo leben.

Quellen, die von dieser Zeitung befragt wurden, glauben, dass Cort die Baugesellschaft als Vorwand nutzt, um Menschen grundlos zu vertreiben. Demnach wären die beiden Familien, die in Son Regalo leben, Teil der Baugesellschaft. Außerdem sollte man nicht vergessen, dass dieselbe PP-Partei, die sie nun aus Cort vertreiben will, ihnen 1993 das rund 33.000 Quadratmeter große Grundstück mit der Unterschrift des damaligen Bürgermeisters überlassen hat.“ Joan Fageda (PP).

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Als die Regierung von Francesc Antich 2010 das Projekt Son Bordoy vorstellte, um die Wohnungsnot in Palma zu lindern, und zwar im Rahmen des bekannten Carbonero-Gesetzes (benannt nach dem damaligen Wohnungsbauminister), übte die PP hingegen große Kritik und argumentierte mit genau gegenteiligen Argumenten zu ihren heutigen. Sie verwendete sogar Formulierungen wie: „Ghetto aus subventioniertem Wohnraum„Überbelegung“ und „schwerer Schaden für die Bewohner von Molinar“ – aus all diesen Gründen hinterfragen Anwohner und Opposition die wahren Motive des Stadtrats von Palma, etwa 170 Roma aus Son Regalo zu vertreiben, falls dort keine Bauvorhaben geplant sind. Die Räumung ist jedoch derzeit ausgesetzt, wie die vom Gericht bestellten Anwälte den Bewohnern bestätigten.

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