Homophobie

Brutaler homophober Angriff auf Formentera: Ein Mann in ernstem Zustand, nachdem er unter den Rufen "und außerdem, Schwuchteln" geschlagen wurde

Mann von 49 Jahren in Ibiza mit schweren Verletzungen nach einem Angriff in Formentera im Zusammenhang mit einem mutmaßlichen Hassverbrechen wegen LGTBI-Phobie eingeliefert

Ein Beamter der Nationalpolizei.
ARA Balears
04/05/2026
2 min

PalmaEin 49-jähriger Mann befindet sich in der Policlínica Nuestra Señora del Rosario in Ibiza in Behandlung, nachdem er in der Nacht von Freitag auf Samstag auf Formentera Opfer einer brutalen homophoben Schlägerei geworden war. Dies wurde von der Organisation La Clau de s’Armari gemeldet und vom Inselrat und der Regionalregierung verurteilt.

Das Gesundheitszentrum teilte mit, dass das Opfer wegen eines Schädel-Hirn-Traumas mit hämorrhagischen Herden von der Neurochirurgie betreut wird und auch eine Verletzung am linken Auge aufweist, die von Spezialisten untersucht wird.

Die Vorfälle ereigneten sich in einer Fußgängerzone, als der Mann versuchte, ein Foto vor dem Plakat des Theaterstücks Entrepares, das sich mit LGBTI-Themen befasst, zu machen. Laut der anzeigenden Organisation versuchte ein Fahrzeug mit zwei Insassen, den Mann zu überfahren, und nach einer verbalen Auseinandersetzung stiegen die beiden Männer aus dem Auto.

In diesem Moment, als sie das Plakat bemerkten und riefen „und außerdem, Schwuchteln“, sollen die Angreifer das Opfer so lange geschlagen haben, bis es schwer verletzt war. Der erste ärztliche Bericht des Notfalldienstes in Formentera beschreibt erhebliche Verletzungen mit Hämatomen, Blutergüssen und Kopfverletzungen sowie die Notwendigkeit medikamentöser Behandlung und Verbandwechsel. La Clau de s’Armari hat die „direkte und sofortige“ Beteiligung aller Institutionen gefordert, um zu verhindern, dass der Fall ungestraft bleibt, und eine „erschöpfende und sorgfältige“ Untersuchung zur Identifizierung und Festnahme der Täter verlangt.

Der Consell de Formentera hat die Vorfälle „eindeutig verurteilt“ und erklärt, dass sie „absolut unvereinbar“ mit den Werten des Zusammenlebens, des Respekts und der Freiheit auf der Insel seien. Er hat der Opfer auch Unterstützung zugesagt und sich zur Zusammenarbeit mit den Behörden verpflichtet, um die Vorfälle so schnell wie möglich aufzuklären. Die Ministerin für Familien, Soziales und Behindertenhilfe, Sandra Fernández, hat die Aggression „eindeutig verurteilt“ und betont, dass „auf den Balearen kein Platz für Hass ist“, insbesondere bei Angriffen, die auf der sexuellen Orientierung beruhen.

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