Am zweiten Tag des Ärzte-Streiks konnten auf den Balearen 75 Operationen und mehr als 4.000 Untersuchungen und Beratungen nicht durchgeführt werden.
Die Beteiligung an der Mobilisierung ist im Vergleich zum Montag stabil geblieben und hat weiterhin einen „erheblichen Einfluss auf die Gesundheitsversorgung“.
PalmeDer zweite Ärzte-Streik gegen das Rahmenstatut auf den Balearen hat zur Absage von 75 Operationen, 1.933 Sprechstunden und diagnostischen Tests sowie 2.130 Hausarztterminen geführt. Laut Angaben des balearischen Gesundheitsdienstes (Ib-Salut) wurden auf Mallorca 47 Operationen, 1.741 Sprechstunden und diagnostische Tests sowie 1.735 Hausarzttermine abgesagt. Auf Menorca betraf der Streik 6 Operationen, 152 Sprechstunden und diagnostische Tests sowie 101 Hausarzttermine.
Auf Ibiza hat der Streik zur Absage von 22 Operationen, 40 Beratungen und diagnostischen Tests sowie 294 Terminen in der Primärversorgung geführt. Diese Absagen kommen zu den 76 Operationen, 1.742 Beratungen und diagnostischen Tests sowie 2.140 Terminen in der Primärversorgung hinzu, die bereits am ersten Tag des zweiten Ärztestreiks im Jahr 2026 abgesagt wurden. Der Streik begann am Montag und dauert bis Freitag an.
Die Auswirkungen des Streiks haben sich im Vergleich zum Montag nicht verändert und beeinträchtigen das Gesundheitswesen weiterhin erheblich, so die Ärztegewerkschaft der Balearen (Simebal). Wie bereits am ersten Tag waren vor allem Assistenzärzte und Mitarbeiter strategisch wichtiger Krankenhausbereiche wie der Anästhesie vom Streik betroffen, mit einer Beteiligungsquote von 95 % im Universitätsklinikum Son Espases. Auf Mallorca waren zahlreiche ambulante Einrichtungen betroffen, die Beteiligungsquote lag schätzungsweise zwischen 75 % und 80 %. In der Primärversorgung erreichte der Streik etwa 60 %. Auf Menorca lag die Beteiligung in den Krankenhäusern weiterhin zwischen 70 % und 75 %, in der Primärversorgung bei etwa 45 %. Auf Ibiza und Formentera betrug die Beteiligung am Streik am ersten Tag rund 70 % in den Krankenhäusern und 40 % in der Primärversorgung.