Verkehr

Alarm in Palma: Fahrer fährt auf der Autobahn in falscher Richtung angetroffen

Die Guardia Civil ermittelt gegen einen 56-jährigen Mann wegen rücksichtsloser Fahrweise, nachdem er zwischen dem Flughafen und dem Coll d'en Rabassa mehrere Fahrzeuge gefährdet hatte.

ARA Balears
06/05/2026
2 min

PalmaDie Guardia Civil hat den Fahrer identifiziert, der am 25. April auf der Autobahn Ma-19 in Richtung Palma auf einem stark befahrenen Abschnitt zwischen dem Flughafen und dem Coll d'en Rabassa in falscher Richtung fuhr. Die Vorfälle, die von verschiedenen Kameras aufgezeichnet wurden, führten zu einer extrem gefährlichen und alarmierenden Situation für die Fahrer.

Wie die Behörde in einer Mitteilung berichtet, haben Beamte der Verkehrsgruppe Ermittlungen gegen einen 56-jährigen ausländischen Mann, der auf Mallorca lebt, als mutmaßlichen Täter eines Vergehens der rücksichtslosen Fahrweise eingeleitet.

Der Vorfall ereignete sich gegen 14:10 Uhr, als ein Fahrzeug vom Typ Renault Scenic fahrlässig auf die Fahrspuren der Gegenrichtung auffuhr und mehrere Kilometer in entgegengesetzter Richtung zum üblichen Verkehr fuhr. Die Verkehrszentrale erhielt zahlreiche Hinweise von Fahrern, die auf die Schwere der Situation aufmerksam machten, was die schnelle Aktivierung des Polizeieinsatzes ermöglichte.

Die analysierten Bilder zeigen, wie der Fahrer das Leben der übrigen Verkehrsteilnehmer gefährdete und andere Fahrzeuge zu Ausweichmanövern zwang, um einen möglichen Frontalzusammenstoß zu vermeiden. Die Gefährlichkeit der Situation wurde durch die übliche hohe Verkehrsintensität auf dieser Autobahn zu dieser Tageszeit noch verschärft.

Die Ermittlungseinheit für Unfälle des Verkehrssektors führte eine detaillierte Untersuchung des Videos und der Einzelbilder durch. Durch den Abgleich dieser Daten mit den Überwachungskameras der Generaldirektion für Verkehr und anderen Geräten in der Gegend gelang es den Beamten, das Nummernschild zu identifizieren und den Fahrer zu lokalisieren.

Die Guardia Civil erinnert daran, dass das Vergehen der rücksichtslosen Fahrweise mit offensichtlicher Missachtung des Lebens anderer mit Freiheitsstrafen von sechs Monaten bis zu zwei Jahren sowie dem Entzug des Führerscheins für einen Zeitraum von einem bis sechs Jahren geahndet werden kann. Die Ermittlungsunterlagen wurden bereits der Justizbehörde übermittelt.

Die Behörde hob auch die Bedeutung der bürgerlichen Zusammenarbeit zur Verhinderung solcher Verhaltensweisen hervor und betonte, dass die sofortige Benachrichtigung der Behörden entscheidend sein kann, um Unfälle zu vermeiden und die Verkehrssicherheit zu gewährleisten.

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