13 Jahre Haft für den Mann, der seine Partnerin im Coanegra-Bach ermordete
Der Angeklagte räumt die Tat ein und entgeht einem Prozess nach einer Vereinbarung mit der Staatsanwaltschaft, die eine Strafmilderung zugunsten der Wiedergutmachung des Schadens vorsieht.
PalmeDas Provinzgericht der Balearen hat den wegen Mordes angeklagten Mann zu einer 13-jährigen Haftstrafe verurteilt. Ihr romantischer Partner Im Bach Coanegra in Palma ereigneten sich im Dezember 2024 schreckliche Vorfälle.
Die Einigung erfolgte nach einer Vereinbarung zwischen den Parteien, wodurch die Bildung der Jury, deren Verhandlung am Montag beginnen sollte, vermieden wurde. Der Angeklagte räumte die Tat ein und akzeptierte das von Staatsanwaltschaft, Privatklage und Verteidigung vereinbarte Strafmaß.
Die Staatsanwaltschaft forderte zunächst 15 Jahre Haft wegen Totschlags, die Privatklage erhöhte die Forderung auf 25 Jahre, da sie den Vorfall als Mord einstufte. Schließlich änderte die Staatsanwaltschaft ihre Einschätzung und stufte den Vorfall als Mord ein, da der Mann das Opfer unvermittelt und ohne jede Verteidigungsmöglichkeit mit einem Stein auf den Kopf geschlagen hatte. Trotz der schweren Anklage wurde die Haftstrafe auf 13 Jahre reduziert, nachdem der Angeklagte der Mutter des Opfers 35.000 € als Entschädigung gezahlt hatte. Dies wurde als erheblicher mildernder Umstand gewertet. Staatsanwaltschaft und Verteidigung stimmten diesem Antrag zu, und der Richter verkündete das Urteil mündlich. Die bereits verbüßte Zeit wird von der Gesamtstrafe abgezogen. Er hat bereits Zeit in Untersuchungshaft verbracht.Die Ereignisse begannen im Dezember 2024, als ein Fußgänger in der Nähe des Baches Coanegra die Leiche eines 34-jährigen Mannes fand. Die von der Guardia Civil eingeleiteten Ermittlungen ergaben von Anfang an, dass es sich um einen gewaltsamen Tod handelte, da das Opfer mehrere Kopfprellungen aufwies. Die Ermittlungen kamen zu dem Schluss, dass die Verletzungen durch den Aufprall eines Steins verursacht worden waren. Kurz darauf nahmen Beamte einen weiteren Mann fest, mit dem das Opfer angeblich eine romantische Beziehung geführt hatte. Die Justizbehörde ordnete seine Untersuchungshaft bis zum Abschluss des Verfahrens an.