Gewerkschaften, die Privatschulen vertreten, drohen mit Protesten.

Sie prangern an, dass das Ministerium seine Verpflichtungen nicht erfüllt hat, und warnen davor, dass sich die Ungleichheiten im öffentlichen Bildungswesen verschärfen.

ARA Balears
13/02/2026

Die Gewerkschaften der Beschäftigten an den staatlich subventionierten Privatschulen der Balearen – USO, STEI, FSIE, UGT und CCOO – haben angekündigt, zu Protesten aufzurufen, sollte das Ministerium für Bildung und Universitäten die ausstehenden Verpflichtungen der letzten drei Jahre nicht überprüfen und finanzieren sowie keinen Zeitplan für die Unterzeichnung eines neuen Abkommens festlegen. In einer gemeinsamen Erklärung erinnerten die Organisationen daran, dass sie am 3. Februar ein dringendes Treffen des Runden Tisches der staatlich subventionierten Privatschulen beantragt hatten, um diese Probleme zu erörtern. Sie betonen, dass das Ministerium bisher weder ein Treffen zur Überprüfung der ausstehenden Verpflichtungen aus dem Abkommen über die staatlich subventionierte Privatbildung von 2023 noch zur Aushandlung eines neuen Tarifvertrags vorgeschlagen hat. Ungleichheit gegenüber öffentlichen Schulen

Gewerkschaften warnen davor, dass die seit Beginn dieser Legislaturperiode erzielten Verbesserungen an öffentlichen Schulen die sozioökonomischen Ungleichheiten im Vergleich zu staatlich subventionierten Privatschulen verschärft haben. „Die Kluft zwischen den beiden Sektoren vergrößert sich alarmierend, was sich unmittelbar auf das Wohlbefinden des Personals und die Qualität der angebotenen Bildung auswirkt“, betonen sie. Sollte Bildungsminister Antoni Vera den Runden Tisch der staatlich subventionierten Privatschulen nicht einberufen, werden die Gewerkschaften verschiedene Aktionen und Demonstrationen organisieren, um Druck auf die Regierung auszuüben.