Bildung plant, die Lehrbelastung der Lehrkräfte an konzertierten Schulen zu reduzieren, um sie mit der an öffentlichen Schulen anzugleichen

Vera verteidigt, dass die in dieser Legislaturperiode umgesetzten Verbesserungen die im Abkommen von 2023 vorgesehenen übertroffen haben, und bringt zudem die Gleichstellung der Dienstaltersstufen sowie die Stärkung der Tutorenstunden zur Sprache

14/09/2026 - 13:25 h.

PalmaDer Bildungsminister Antoni Vera hat die Verhandlungslinien für die nächste Vereinbarung über sozial-arbeitsrechtliche Verbesserungen für die Beschäftigten der Vertragsschulen vorgelegt, mit dem Ziel, schrittweise eine Gleichstellung mit den Lehrkräften des öffentlichen Netzes zu erreichen. Vera hat verteidigt, dass während dieser Legislaturperiode bereits fast alle im Rahmenabkommen von 2023 vorgesehenen Maßnahmen umgesetzt wurden und dass in einigen Fällen die ursprünglichen Prognosen sogar übertroffen wurden. Unter den Maßnahmen hob er die Reduzierung der Unterrichtszeit in der Sekundarstufe hervor, die von 24 auf 23 Stunden gesenkt wurde, sowie die Einführung der Tutor-Zulage.

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Der Minister wies auch auf die Verbesserungen bei der Betreuung der Vielfalt hin, mit einer Erhöhung der Orientierungs- und Betreuungsstunden für Vielfalt in den konzertierten Zentren sowie der Einbeziehung von Schulpsychologen. Eine weitere Änderung war die Ausweitung der Einstufung als Zentren mit bevorzugter Betreuung auf die konzertierten Zentren. Laut Vera betraf diese Einstufung bisher öffentliche Zentren mit besonders schutzbedürftigen Schülern, während sie nun auch auf das konzertierte Netzwerk angewendet wird. Der Minister bezifferte die Anzahl der konzertierten Zentren mit einem Grad an Verletzlichkeit der Schülerschaft, der seiner Ansicht nach spezifische Ressourcen erfordert, auf zehn.

Zu den Maßnahmen, die das Bildungsministerium in die nächste Vereinbarung aufnehmen möchte, gehört auch eine schrittweise Reduzierung der Unterrichtslast im konzertierten Sektor. Derzeit haben Sekundarschullehrer 23 Unterrichtsstunden und Grundschullehrer 25. Die Absicht der Regierung ist es, auf eine Angleichung an das öffentliche Netzwerk hinzuarbeiten. Zudem schlägt Vera vor, die Fortbildungszulage – die sogenannten Sexennien – der Lehrer im konzertierten Sektor an die der öffentlichen Schulen anzugleichen und deren Beträge zu aktualisieren.

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Mehr Zeit für TutorenDie Rolle der Tutoren ist eine weitere Frage, die das Bildungsministerium stärken möchte. Vera erklärte, dass sich der Vorschlag nicht auf den finanziellen Zuschlag beschränken werde, sondern auch vorsehe, den Tutoren eine zusätzliche Unterrichtsstunde zur Vorbereitung und Durchführung der Tutorien zu gewähren. Der Minister betonte, dass dies die Vorschläge der Regierung seien und es nun an den Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften liege, ihre eigenen vorzubringen. Das Ziel ist es, eine "realistische" und hinreichend konkrete Einigung zu erzielen, damit diese von der Regierung, die aus den Wahlen im Mai hervorgeht, zeitlich geplant umgesetzt werden kann.

Die Absicht des Bildungsministeriums ist es, die Verbesserungen für das öffentliche und das konzertierte Netz parallel zu verhandeln und die Vereinbarungen gleichzeitig zu treffen, mit dem Ziel, sie "bis Ende des Jahres oder Anfang 2027" abzuschließen. Vera verteidigte zudem, dass die Personalbestände der konzertierten Schulen auf Menorca, Ibiza und Formentera "viel stabiler" seien, und wies darauf hin, dass das Hauptproblem bei der Abdeckung des Lehrpersonals in der Berufsbildung (FP) liege, einem Bereich, der, wie er anmerkte, auf den anderen Inseln in der konzertierten Bildung praktisch nicht vorhanden ist.

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Bezüglich der Aktualisierung der Wirtschaftsmodule für die Konzertierungen erklärte der Minister, dass während dieser Legislaturperiode der autonome Teil erhöht wurde, während der staatliche Teil aufgrund des Fehlens staatlicher Haushalte nicht aktualisiert werden konnte. In Bezug auf die noch ausstehenden 2 % für das konzertierte Netz gab er an, dass die Verhandlungen vom Ministerium für den öffentlichen Dienst gemäß den vom Arbeitsministerium festgelegten Kriterien geführt werden.