Wo das Mieten eines Hauses ein Luxus ist: Zwei Gemeinden auf den Balearen zählen zu den teuersten in Spanien.

Laut einem Bericht von Fotocasa liegen die Preise bei über 22 Euro pro Quadratmeter, womit die Balearen zu den vier teuersten Provinzen zählen.

Blick auf den Eingang nach Calvià von der Straße Puigpunyent aus.
ARA Balears
23/01/2026
1 min

PalmeIbiza und Calvià gehören weiterhin zu den zehn Gemeinden mit den höchsten Mietpreisen in Spanien, mit Mieten von über 22 Euro pro Quadratmeter. Dies geht aus dem Bericht hervor. Mietwohnungen in Spanien im Jahr 2025Laut einer Studie des Immobilienportals Fotocasa belegt Ibiza mit einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 23,34 € den zweiten Platz in Spanien, nur übertroffen von Esplugues de Llobregat mit 25,53 €/m². Calvià folgt mit durchschnittlich 22,17 €/m² auf Platz vier, während Barcelona mit 23,30 €/m² knapp vor Ibiza liegt. Der Bericht analysiert auch die Preisentwicklung nach Provinzen und listet die Balearen als viertteuerste Region Spaniens mit durchschnittlich 18,60 € pro Quadratmeter auf, was einem Anstieg von 7,2 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Nur Barcelona (21,90 €/m²), Madrid (20,66 €/m²) und Gipuzkoa (19,02 €/m²) weisen höhere Preise auf. Fotocasa stellt fest, dass der Mietmarkt das Jahr 2025 mit einem Szenario sehr hoher Preise abschloss, die sich vor allem auf Regionen mit starker Nachfrage wie Katalonien, die Region Madrid, die Balearen, das Baskenland und die Kanarischen Inseln konzentrierten. María Matos, Studienleiterin und Sprecherin des Portals, erklärt dazu: „Der Anstieg der Mietpreise konzentriert sich insbesondere auf Gebiete mit höherem demografischem und wirtschaftlichem Druck, wo der Neubau von Wohnungen die bestehende Nachfrage nicht decken kann.“ Dieser strukturelle Angebotsmangel, so Matos weiter, führe dazu, dass die Preise selbst in Zeiten geringeren Wirtschaftswachstums anhaltend hoch blieben. Matos weist außerdem darauf hin, dass sich das Preiswachstum in einigen Gebieten zwar verlangsamt habe, die Mieten aber weiterhin auf Höchstständen lägen. Dies zeige, dass die Anpassung nicht auf eine tatsächliche Marktentspannung zurückzuführen sei, sondern vielmehr auf die wirtschaftlichen Grenzen der Haushalte, die sich immer höhere Mieten nicht leisten könnten.

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