Die Arbeitslosigkeit auf den Balearen ist um 7 % gesunken.

Der Februar endet mit 27.339 Arbeitslosen, 2.068 weniger als vor einem Jahr, während die Zahl der Verträge im Vergleich zum Januar steigt, im Jahresvergleich jedoch sinkt.

ARA Balears
03/03/2026

PalmeDie Arbeitslosigkeit auf den Balearen sinkt zu Beginn der Touristensaison weiter. Ende Februar zählte der Archipel 27.339 Arbeitslose, 7,03 % weniger als im Vorjahr und 2,52 % weniger als im Januar. Gleichzeitig stieg die Zahl der Sozialversicherungsmitglieder auf 505.280, ein Plus von 1,97 % gegenüber dem Vorjahr und 2,75 % gegenüber dem Vormonat. Laut den am Dienstag vom Arbeits- und Sozialministerium veröffentlichten Daten sank die Arbeitslosigkeit absolut gesehen um 706 Personen im Vergleich zum Januar und um 2.068 im Vergleich zum Februar 2025. Die Zahl der Sozialversicherungsmitglieder stieg in diesem Jahr um 13.529.

Die Geschlechterverteilung der Arbeitslosen bleibt unverändert: 15.560 sind Frauen und 11.779 Männer. Nach Sektoren betrachtet konzentriert sich der Großteil der Arbeitslosigkeit auf den Dienstleistungssektor mit 20.357 Arbeitslosen, weit vor dem Baugewerbe (3.095), der Industrie (1.187) und der Landwirtschaft (330). Im Februar wurden auf den Inseln außerdem 22.553 Verträge unterzeichnet. Diese Zahl liegt 5,45 % unter dem Vorjahreswert – 1.301 Verträge weniger –, bedeutet aber eine Verbesserung von 12,69 % gegenüber Januar mit 2.540 Verträgen mehr. Von den insgesamt 22.553 Verträgen waren 15.514 unbefristet und 7.039 befristet. Die nationale Regierung erhöht die Zahl der Versicherten in ihrem Sozialversicherungssystem, die Arbeitslosigkeit steigt jedoch leicht an.

In ganz Spanien verzeichnete die Sozialversicherung im Februar einen Zuwachs von 97.004 Mitgliedern und erreichte damit insgesamt 21,67 Millionen Beitragszahler. Die Arbeitslosigkeit stieg jedoch leicht um 3.584 Personen auf insgesamt 2.442.646 Arbeitslose. Der landesweite Beschäftigungszuwachs war vor allem auf den Bildungssektor (30.142 neue Mitglieder), das Gastgewerbe (22.932) und das Baugewerbe (17.478 neue Arbeitsplätze) zurückzuführen. Laut Arbeitsministerium kamen im vergangenen Jahr 474.482 Beschäftigte hinzu, während die Arbeitslosigkeit um 150.803 Personen sank. Damit erreichte sie im Februar den niedrigsten Stand seit 2008.