Wohnung

MÉS wirft dem Bürgermeister von Marratxí vor, eine öffentliche Wohnung seit mehr als zwei Jahren leer stehen zu lassen

Die Gemeindeverwaltung stellt sicher, dass eine Wohnung des Ibavi in La Cabana seit über zwei Jahren unbewohnt bleibt und fordert Erklärungen von der Stadtverwaltung.

ARA Balears
25/08/2026 - 17:48 h.

PalmaMÉS per Marratxí hat diesen Dienstag den Bürgermeister der Gemeinde, Jaume Llompart, beschuldigt, eine öffentliche Wohnung des Ibavi mehr als zwei Jahre lang in der Urbanisation La Cabana leer stehen gelassen zu haben, trotz der Krise beim Zugang zum Wohnraum. Die Anzeige kommt, nachdem ein Besetzungsversuch diese Immobilie erneut in den Mittelpunkt der politischen Debatte gerückt hat.

Die Sprecherin der Formation, Aina Amengual, hat die Situation als „beschämend“ bezeichnet und erklärt, dass es ein „Managementfehler“ sei, dass eine geschützte Wohnung weiterhin unbewohnt bleibt, während es Familien, junge Menschen und schutzbedürftige Personen gibt, die keinen Zugang zu bezahlbaren Mieten haben.

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MÉS macht den Bürgermeister verantwortlich

Die Formation weist Llompart direkt darauf hin, denn er ist nicht nur Bürgermeister, sondern auch für den städtischen Bereich Stadtplanung zuständig, den die Stadtverwaltung offiziell als Bereich Stadtplanung und Wohnen bezeichnet. Laut MÉS ist es besonders bedeutsam, dass es für Wohnraum keinen eigenen Ausschuss innerhalb der städtischen Organisation gibt.

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Amengual erinnerte auch an die Erklärungen des Bürgermeisters bei der Übergabe von Sozialwohnungen in La Cabana, als er versicherte, sich dafür einzusetzen, dass kein Einwohner von Marratxí wegen Wohnungsmangel aus der Gemeinde wegziehen müsse.

Sie fordern mehr Transparenz

MÉS setzt diesen Fall in Bezug auf die Verwaltung der ehemaligen städtischen Wohnungen von Gómez Ulla und Sant Alonso. Laut der Formation erhielten die fünf Familien aus Gómez Ulla Mietverträge von sieben Jahren in Ibavi-Wohnungen, während die beiden aus Sant Alonso vertriebenen Familien in provisorische Notunterkünfte umgesiedelt wurden.

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Aus diesem Grund fordert die Stadtverordnetenversammlung Erklärungen zu den angewandten Kriterien und beklagt, dass die Stadtverwaltung ihnen wiederholt Informationen über die in den Ibavi-Wohnungen gemeldeten Personen verweigert hat, was, wie sie versichern, die Kontrollaufgabe der Opposition behindert. Die Formation vertritt die Ansicht, dass es, wenn die Verwaltung korrekt durchgeführt wurde, keine Hindernisse geben sollte, warum die Stadträte mit den gesetzlich vorgesehenen Vertraulichkeitsgarantien auf diese Informationen zugreifen können.