Die Regierung will Mauern der Würde in den von den Bombenangriffen des Bürgerkriegs betroffenen Gemeinden errichten

Die Initiative setzt das am 27. Juli in Palma eingeweihte Denkmal fort

ARA Balears
25/08/2026 - 15:08 h.

PalmaDie Regierung hat an diesem Dienstag angekündigt, dass sie die Mauern der Würde in den Gemeinden des Archipels installieren möchte, in denen während des Bürgerkriegs Opfer von Bombenangriffen zu beklagen waren. In diesem Rahmen wurden den Stadtverwaltungen von Artà, Inca, Santa Maria del Camí, ses Salines, Sóller, Maó und Eivissa Schreiben mit den notwendigen Informationen zugesandt, um gemeinsam an der Errichtung dieses Gedenkelements zu arbeiten.

Die Initiative geht auf die Studie über die Opfer von Bombenangriffen auf die Balearen während des Bürgerkriegs zurück, die die Identifizierung und Dokumentation von 152 Todesopfern ermöglicht hat: 97 auf Mallorca, 29 auf Menorca und 26 auf Ibiza. Die Studie hat Informationen aus verschiedenen dokumentarischen und archivarischen Quellen gesammelt und die Opfer und die Orte identifiziert, an denen die Bombenangriffe stattfanden.

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Die balearische Exekutive möchte, dass die Erinnerung an die Opfer nicht nur in Archiven und historischen Studien verbleibt, sondern auch einen physischen Raum in den Gemeinden erhält, in denen sich die Ereignisse ereigneten. Um dies zu ermöglichen, hat sie den Stadtverwaltungen die Zusammenarbeit bei der Durchführung der Gedenkmaßnahme angeboten, so dass jede Gemeinde den für sie am besten geeigneten Standort bestimmen kann: Es kann ein Ort sein, der direkt mit dem Bombenangriff in Verbindung steht, oder ein anderer Raum, der die Würde und Sichtbarkeit des Denkmals sowie die Zugänglichkeit gewährleistet. Die Installation wird mit jeder Gemeinde koordiniert.

Die Initiative setzt den Mur de la Dignitat fort, der am 27. Juli 2026 in Palma eingeweiht wurde, und ermöglicht die Ausweitung der Anerkennung auf andere Gemeinden Mallorcas, Menorcas und Ibizas, die mit den in der Studie dokumentierten Opfern in Verbindung stehen.

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Mit dieser Maßnahme möchte die Regierung dazu beitragen, die Erinnerung an die 152 dokumentierten Opfer zu bewahren und sicherzustellen, dass ihre Erinnerung auch in den öffentlichen Räumen der Gemeinden, in denen sich die Ereignisse zutrugen, präsent ist.