Demonstration vom 26. Juni in Palma: gesperrte Straßen, Route und betroffene Buslinien
Der Protest beginnt um 19 Uhr auf dem Plaça d’Espanya und endet im Parc de la Mar
PalmaPalma wird am Sonntag, dem 26. Juli, erneut eine neue Demonstration gegen den Massentourismus erleben. Die von der Plattform "Menys Turisme, Més Vida" unter dem Motto 'Mallorca am Limit' einberufene Mobilisierung beginnt um 19 Uhr auf der Plaça d’Espanya und wird durch mehrere Hauptstraßen im Zentrum von Palma führen.
Der Marsch wird über die Plaça d'Espanya, die Avinguda del Comte de Sallent, die Avinguda d'Alemanya, Baró de Pinopar, die Rambla, Riera, Unió, den Passeig del Born, die Plaça de la Reina, Antoni Maura führen, bevor er im Parc de la Mar endet. Das Rathaus von Palma hat ein spezielles Verkehrsaufgebot mit Sperrungen und Umleitungen vorbereitet, je nachdem, wie sich die Demonstration vorwärtsbewegt.Um wie viel Uhr beginnen die Schnitte?
Die Verkehrsbeschränkungen beginnen um 19 Uhr und betreffen verschiedene Punkte im Zentrum von Palma. Die örtliche Polizei hat Umleitungen an mehreren Zufahrten geplant, um den Durchgang der Demonstration zu erleichtern und die Sicherheit der Teilnehmer zu gewährleisten.
Zu den wichtigsten Beeinträchtigungen gehört die Umleitung des Verkehrs von der Avinguda d'Alemanya in Richtung Plaça d'Espanya durch den Tunnel des General Riera. Ebenso wird der Verkehr vom General Riera zur Avinguda d'Alemanya und Antoni Marquès umgeleitet.
Fahrzeuge, die durch die Straßen 31. Dezember und Eusebi Estada fahren, werden zur Avenida del Comte de Sallent umgeleitet. Darüber hinaus werden die Zufahrten von Antoni Maura in Richtung Plaça de la Reina und von Jaume III nach Joan Carles I gesperrt.
Was passiert mit den Parkplätzen?
Es wird auch Änderungen an den Ausfahrten mehrerer Tiefgaragen geben. Insbesondere werden die Ausfahrt des Parkhauses Comte de Sallent zur Plaça d’Espanya, die Ausfahrt des Parkhauses Avinguda de Roma zu Baró de Pinopar und die Ausfahrt des Parkhauses Plaça Major zur Rambla vorübergehend gesperrt.
Während der Veranstaltung werden auch die Zufahrtsbeschränkungen (ACIRE) in den Straßen Riera und Unió vorübergehend aufgehoben.
Welche Linien der EMT werden umgeleitet?
Die Auswirkungen werden auch den öffentlichen Nahverkehr erreichen. EMT Palma wird die Linien A1, L1, L3, L4, L5, L7, L8, L10, L12, L14, L16, L20, L22, L23, L24, L25, L33, L35, L46 und L47 vorübergehend umleiten.
Die Linie 35, die das Aquarium mit der Plaça de la Reina und der Kathedrale verbindet, wird vorübergehend ihren Anfang und ihr Ende an der Haltestelle 559 in Eusebi Estada haben. Mehrere Haltestellen dieser Linie werden während der Umleitungen ebenfalls vorübergehend außer Betrieb genommen. EMT empfiehlt den Nutzern, sich vor der Fahrt über die Hinweise in der Anwendung, die Website und die betroffenen Haltestellen zu informieren.
Das TIB wird auch die Routen der Linien ändern, die vom Demonstrationszug betroffen sind.
Ein Protest gegen den Massentourismus
Die Demonstration unter dem Motto „Mallorca am Limit“ findet mitten in der Touristensaison und in einer besonders angespannten Zeit zwischen Bewegungen gegen den Massentourismus und den Institutionen statt. Der Protest ist die dritte große Mobilisierung in etwas mehr als einem Jahr und fordert einen Modellwechsel angesichts der Auswirkungen des Tourismus auf Wohnraum, Territorium, natürliche Ressourcen, Infrastrukturen und Arbeitsbedingungen. Die Organisatoren fordern unter anderem die Begrenzung des Wachstums von Tourismusplätzen, die Eindämmung der Bebauung von ländlichem Grund, die Ausweitung von bezahlbarem Wohnraum und den Schutz von Natur- und Agrarflächen.
Die diesjährige Mobilisierung wird auch durch die Kontroverse um das Handbuch der direkten Aktion von „Menys Turisme, Més Vida“ und die Verhaftung zweier Aktivistinnen aus Santa Maria geprägt, die wegen verschiedener Straftaten wegen Farbschmierereien und Sachbeschädigung an Immobilien beschuldigt werden. Die Verhaftungen, Durchsuchungen und der umfangreiche Bericht der Guardia Civil haben eine weitere Debatte über die Verhältnismäßigkeit der polizeilichen Reaktion und die Grenzen der Verfolgung sozialer Proteste eröffnet.