Europa kritisiert das Verbot neuer Ferienwohnungen, die Regierung antwortet: „Keinen Schritt zurück.“
Der Tourismus wird die Beschränkung trotz der Aufforderung der Europäischen Kommission, dies nur in besonders belasteten Gebieten zu tun, beibehalten.
Palme„Keinen Schritt zurück, und wir werden sehen, ob Sanktionen vorgeschlagen werden.“ So reagierte Tourismusminister Jaume Bauzà auf die Kritik der Europäischen Kommission an der Entscheidung der Balearenregierung, die Vergabe neuer Tourismuslizenzen für Mehrfamilienhäuser zu verbieten. Bauzà erklärte, er werde an dem Verbot festhalten und die Angemessenheit der Maßnahme vor der Europäischen Kommission verteidigen.
Wie bereits erläutert, hat die Europäische Kommission den Bericht mit Argumenten zurückgewiesen, die die vom Regionalministerium vor einigen Monaten vorgelegten Einschränkungen stützen. Sie wird jedoch an der im Dekretgesetz zur Eindämmung des Tourismus enthaltenen Maßnahme festhalten. Zudem hat sie die spanische Regierung um Unterstützung für die Position der Inseln gebeten. Dies geht aus einer an das Regionalministerium gerichteten und veröffentlichten Mitteilung hervor. Neueste Nachrichten Laut Informationen von ARA Baleares hält die Kommission ein flächendeckendes Verbot der Erteilung neuer Baugenehmigungen für Mehrfamilienhäuser auf allen Inseln für übertrieben. Sie argumentiert, ein solches Verbot solle nur in stark nachgefragten Gebieten, wie beispielsweise bestimmten Stadtvierteln, oder auf kleineren Inseln wie Formentera gelten. Für Ibiza, Menorca und Mallorca schlägt sie hingegen vor, „besonders belastete Gebiete zu identifizieren“.
„Das Problem ist weit verbreitet.“
Bauzá hingegen betonte, das Problem sei weit verbreitet und die Koexistenz von Touristen und Anwohnern müsse getrennt werden, da es sonst zu antitouristischen Stimmungen komme. „Wir sind überzeugt, dass wir das Notwendige zum Wohle der Gemeinde und der Anwohner getan haben“, fuhr er fort. „Für Einfamilienhäuser werden keine neuen Tourismuslizenzen mehr vergeben; wir werden den Status quo beibehalten.“ Turisme werde daher nach dem nächsten Schritt der Kommission prüfen, wie weiter vorzugehen sei.