115 Migranten wurden in Formentera und Mallorca von vier Booten gerettet.

Die Operationen wurden zwischen Freitagabend und Samstagmorgen in den Gewässern vor Formentera, Cabrera und im Süden Mallorcas durchgeführt.

Die Guardia Civil und die Seenotrettung haben zwischen Freitagabend und Samstagmorgen insgesamt 115 Migranten aus vier Booten in den Gewässern vor Formentera, Cabrera und dem Süden Mallorcas gerettet. Der erste Einsatz erfolgte am Freitag um 23:38 Uhr, als ein Boot mit 26 Personen aus Subsahara-Afrika vor der Nordwestküste von Cabrera im Süden Mallorcas abgefangen wurde, wie die Regierungsdelegation mitteilte. Dies war das erste Boot, das in diesem Jahr vor Mallorca und das zweite auf den Balearen gefunden wurde, nachdem Stunden zuvor ein anderes Boot mit 16 Insassen vor Formentera abgefangen worden war. Später am selben Morgen, gegen 2:40 Uhr, entdeckten Rettungskräfte ein Boot mit 13 Personen nordafrikanischer Herkunft etwa 800 Meter vom Leuchtturm La Mola im Süden Formenteras entfernt. Um 7:50 Uhr wurden schließlich 20 weitere Personen nordafrikanischer Herkunft von einem Boot südlich von Formentera gerettet. Gleichzeitig fand südwestlich von Cap Blanc auf Mallorca eine vierte Rettungsaktion statt, bei der 29 Personen aus Subsahara-Afrika gerettet wurden. Das letzte Boot des Tages wurde um 10:50 Uhr geortet, als 27 Personen aus Subsahara-Afrika südöstlich von Cabrera aus dem Boot gerettet wurden. Laut einer Zählung der Nachrichtenagentur EFE auf Grundlage von Daten des Innenministeriums und der Regierungsdelegation wurden in diesem Jahr bisher sechs Boote mit insgesamt 131 Personen auf den Balearen lokalisiert. Der jüngste zweiwöchentliche Bericht des Innenministeriums für das Jahr 2025, der am Freitag veröffentlicht wurde, zeigt hingegen, dass im vergangenen Jahr 7.321 Migranten in 401 Booten aus Algerien auf den Balearen ankamen. Diese Zahlen stellen einen Anstieg der Migrantenzahlen um 24,5 % und der Bootszahlen um fast 15 % im Vergleich zum Vorjahr dar.