Das Brandrisiko wird am Tag der Sonnenfinsternis hoch oder extrem sein

Der Aemet behält am Mittwoch, zeitgleich mit der totalen Sonnenfinsternis, sehr hohe oder extreme Gefahrenstufen auf einem Großteil der Balearen bei

09/08/2026 - 17:31 h.

PalmaAm Mittwoch, dem 12. August, zeitgleich mit der totalen Sonnenfinsternis, sehen sich die Balearen in weiten Teilen des Gebiets mit einem sehr hohen oder extremen Waldbrandrisiko konfrontiert. Dies ist nicht nur eine Folge der hohen Temperaturen: Der von der staatlichen Meteorologieagentur (Aemet) in diesem Jahr verwendete Index kombiniert verschiedene meteorologische und umweltbezogene Faktoren, um zu bestimmen, wie günstig die Entstehung und Ausbreitung eines Brandes ist.

Was erhöht das Risiko?

Der neue Waldbrandgefahrenindex (IPIF) der Aemet berücksichtigt unter anderem die Temperatur, die relative Luftfeuchtigkeit, den Wind und die in den letzten 24 Stunden gefallenen Niederschläge. Das System berücksichtigt jedoch auch Elemente, die eine vollständigere Momentaufnahme des Zustands des Territoriums ermöglichen: die Bodenfeuchtigkeit, den Zustand der Vegetation und die Landnutzung.

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Dies ist wichtig, denn es reicht nicht aus, dass es sehr heiß ist, damit das Risiko extrem ist. Eine hohe Temperatur in Kombination mit sehr trockener Vegetation und geringer Bodenfeuchtigkeit führt dazu, dass mehr brennbares Material für die Flammen zur Verfügung steht. Wenn zusätzlich Wind weht, kann sich das Feuer schneller ausbreiten. Die Aemet erklärt, dass der Wind besonders wichtig ist, um die Ausbreitungsfähigkeit eines Feuers abzuschätzen.

Hitze ist einer der Faktoren, aber nicht der einzige

Die für Mittwoch erwarteten 35 Grad sind nicht der einzige Faktor, der das Risikoniveau erklärt. Aemet berücksichtigt auch die Luftfeuchtigkeit, den Wind, die Niederschlagsmenge, die Bodenfeuchtigkeit und den Zustand der Vegetation. Mitten im August kann trockene Vegetation als Brennstoff wirken, und wenn die Luftfeuchtigkeit niedrig ist, kann jede Zündung eine schnelle Ausbreitung begünstigen.

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Der Wind ist ebenfalls besonders wichtig, da er den Vormarsch der Flammen beschleunigen und die Bekämpfung erschweren kann. Daher können zwei Gebiete mit gleicher Temperatur ein unterschiedliches Brandrisiko aufweisen, je nach Zustand des Bodens, der Vegetation und den meteorologischen Bedingungen jedes Ortes.

Und was ist mit der Sonnenfinsternis?

Die Sonnenfinsternis verursacht keine Brandgefahr. Was diesen Tag besonders heikel macht, ist, dass er mit einer meteorologischen und umweltbedingten Situation mit hoher Gefahr zusammenfällt.

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Außerdem wird die Sonnenfinsternis dazu führen, dass viele Menschen ins Freie, in ländliche Gebiete und auf erhöhte Punkte fahren, um das Phänomen zu beobachten. Daher empfehlen die Behörden an einem Tag mit sehr hohem oder extremem Gefahrenniveau, äußerste Vorsicht walten zu lassen und jedes Verhalten zu vermeiden, das einen Brand auslösen könnte.

Kein Feuer machen, keine Zigarettenkippen wegwerfen und keine Abfälle hinterlassen, die als Zündquelle wirken könnten, gehören zu den grundlegenden Vorsichtsmaßnahmen.

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Ein genauerer Index als in den Vorjahren

Im Jahr 2026 hat Aemet den neuen IPIF gestartet, der das bisherige System ersetzt und mehr Informationen über die Bedingungen des Gebiets enthält. Auch die Auflösung hat sich erhöht: Sie geht von Fünf-Kilometer-Rastern zu einer Auflösung von einem Kilometer über, was es ermöglicht, Risikounterschiede zwischen nahegelegenen Gebieten besser zu erkennen.

Das System legt sechs Gefahrenstufen fest: sehr gering, gering, mäßig, hoch, sehr hoch und extrem. Diese Kategorien dienen als Indikator sowohl für die Wahrscheinlichkeit des Ausbruchs eines Brandes als auch für die mögliche Ausdehnung und Intensität, die er erreichen kann.