"Niemand will auf Reisen verzichten": Experten der UIB analysieren die Widersprüche des Massentourismus
Das IEC, ARA Balears und die UIB fördern ein Gespräch über die sozialen und ökologischen Auswirkungen des Massentourismus
PalmaDie Universitat de les Illes Balears arbeitet mit dem Zyklus IEC-ARA 'Qüestions IEC: interrogamos, entendemos, conversamos' in Palma zusammen, eine Initiative, die dazu einlädt, einige der wichtigsten Fragen der Gegenwart aus einer pluralistischen und sachkundigen Perspektive zu analysieren. Die erste Sitzung mit dem Titel Von bezahlten Ferien zur Tourismusphobie fand am 14. Mai im Raum Sa Riera (Palma) statt und konzentrierte sich auf die Debatte über das aktuelle Tourismusmodell und seine Spannungen. Es nahmen teil: Dr. Joana Maria Seguí, Professorin am Fachbereich Geographie der UIB, Mitglied der Abteilung für Philosophie und Sozialwissenschaften der IEC und Mitglied der Societat Catalana de Geografia, spezialisiert auf Verkehr, und Dr. Macià Blàzquez, Professor am Fachbereich Geographie der UIB und ebenfalls Mitglied der Societat Catalana de Geografia, spezialisiert auf Tourismus. Die Sitzung wurde von Jaume Perelló, Direktor von ARA Balears, moderiert.
Das Gespräch hat ein immer offensichtlicheres Paradoxon auf den Tisch gebracht: Die Ablehnung des Massentourismus in Städten wie Palma oder Barcelona wächst, aber niemand ist bereit, auf einen Auslandsurlaub zu verzichten. Die Referenten haben analysiert, wie die große globale Tourismusindustrie reguliert werden kann, um ihre ökologischen und sozialen Auswirkungen zu reduzieren, ohne auf wirtschaftliche Vorteile zu verzichten.
Diese Aktivität wird vom Institut d’Estudis Catalans (IEC) und der Zeitung Ara Balears, in Zusammenarbeit mit der Universitat de les Illes Balears, organisiert.