Mobilität

Drei von vier Fahrzeugen, die diesen Sommer auf Formentera unterwegs waren, gehörten Touristen.

Formentera schlägt vor, die Kategorien zu ordnen, nicht kategorisierte Orte zu eliminieren und die Orte der Kategorie B schrittweise zu reduzieren.

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PalmeDer Rat von Formentera hat dem Rat der Gebietskörperschaften einen mehrjährigen Vorschlag zur Fortführung und Weiterentwicklung von Formentera.eco vorgelegt, einer Initiative der kleineren Pitiusa-Insel zur Regulierung des Fahrzeugverkehrs im Sommer. Der Vorschlag zielt darauf ab, die Zufahrt der umweltschädlichsten Fahrzeuge schrittweise zu reduzieren, Besucherquoten nach Umweltkriterien zu verteilen und die Quote von Mietwagen, deren Anzahl von 2019 bis 2023 bereits um 16 % zurückgegangen istDieser Vorschlag basiert auf den technischen Berichten zur Evaluierung der ökologischen Initiative der Insel. Diese zeigen, dass über 74 % der Fahrzeuge, die diesen Sommer auf Formentera unterwegs waren, von Touristen genutzt wurden. Die Berichte bestätigen die Wirksamkeit der im Rahmen des Programms Formentera.eco umgesetzten Maßnahmen und sollen als Grundlage für den mehrjährigen Vorschlag zur Regulierung der Ein- und Ausfahrt sowie des Verkehrs auf der Insel für den Zeitraum 2026–2029 dienen, erklärte Castelló. Die Ministerin für Mobilität und Umwelt, Verónica Castelló, erläuterte, dass außerdem die Einführung einer speziellen Quote für ausländische Arbeitnehmer und die Konsolidierung eines effizienteren, besser organisierten und nachhaltigeren Mobilitätsmodells geprüft werden. Dazu gehören die Einführung einer saisonalen Umweltzone (LEZ) und die Förderung des öffentlichen Nahverkehrs und des Fahrradfahrens.

Für Castellón ist die Kapazität Formenteras keine Ansichtssache, sondern eine physikalische Grenze: Das Straßennetz kann nicht erweitert werden, die Nachfrage jedoch schon. In diesem Zusammenhang betont er, dass die mehrjährige Planung die Förderung eines datengestützten, nicht auf subjektiven Einschätzungen basierenden Mobilitätsmanagements ermöglicht. Ziel ist es, Stabilität, Vorhersagbarkeit und Kohärenz in eine öffentliche Politik zu bringen, die bereits positive Ergebnisse erzielt hat und als Schlüssel für die Zukunft der Insel gilt.

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Parkplätze ohne Umweltkennzeichnung abschaffen

Während der Sitzung des Gremiums der Einrichtungen am vergangenen Montag wurden zwei Optionen vorgestellt, über die in einer zweiten Sitzung am Montag, dem 19. Januar, abgestimmt wird. Beide Optionen verfolgen dasselbe Ziel: die Kategorien zu vereinfachen, Parkplätze ohne Parkausweis abzuschaffen und die Anzahl der Parkplätze der Kategorie B schrittweise zu reduzieren, während die Anzahl der Parkplätze der Kategorie C beibehalten wird. Der Unterschied besteht darin, dass Option A dies schrittweise mit jährlichen Änderungen umsetzt, ohne die Kategorie B vollständig abzuschaffen und mit einem moderateren Wachstum der Parkplätze dieser Kategorie. Option B hingegen geht einen entschiedeneren Schritt: Sie schafft Parkplätze ohne Parkausweis deutlich früher ab, reduziert die Kategorie B innerhalb der nächsten zwei Jahre so weit, dass sie verschwindet, und verpflichtet sich klar zu einer Erhöhung der Anzahl der Parkplätze der Kategorien O und ECO. Mehr saubere Fahrzeuge als der nationale Durchschnitt.

Eines der wichtigsten Dokumente ist die Analyse der Umweltplaketten von Fahrzeugen, die in der Saison 2025 (1. Juni bis 30. September) nach Formentera einfuhren. Die Daten stammen von Verkehrskameras und wurden mit der Datenbank der spanischen Verkehrsbehörde DGT abgeglichen. Die Studie analysiert 41.756 Fahrzeuge mit gültiger Zulassung, von denen 74,32 % nicht auf Einwohner zugelassen sind. Dies bestätigt, dass der Großteil der Verkehrsstaus auf den Tourismus zurückzuführen ist. Konkret waren 31.032 Fahrzeuge von Nicht-Einwohnern und 10.740 Fahrzeuge von Einwohnern zugelassen.

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Die Ergebnisse zeigen, dass Formentera über einen deutlich nachhaltigeren Fahrzeugbestand als der spanische Durchschnitt verfügt. Fahrzeuge mit den Umweltzeichen 0 und ECO sind doppelt so häufig wie im spanischen Durchschnitt, und über 94 % aller Fahrzeuge tragen ein Umweltzeichen – mehr als 20 Prozentpunkte über dem nationalen Durchschnitt. Fahrzeuge ohne Umweltzeichen machen hingegen nur 5,89 % aus und liegen damit deutlich unter dem nationalen Durchschnitt. Diese Daten belegen die Wirksamkeit des Gesetzes 7/2019 und unterstreichen die Notwendigkeit, die Politik für nachhaltige Mobilität beizubehalten und weiterzuentwickeln. Castellón betonte, dass sich die Umweltindikatoren nicht nur verbessert hätten, sondern Formentera nun auch über den nationalen Durchschnitt läge. Dies zeige, dass Regulierungen wirksam seien, wenn sie nach klaren Kriterien und konsequent angewendet würden.