Ibiza festigt die Kontrolle über illegale Vermietungen mit mehr als 260 Verfahren seit 2025
Die Zusammenarbeit mit Plattformen und der Polizei ermöglicht es, unregelmäßige Anzeigen schnell zu erkennen und dagegen vorzugehen
PalmaDer Rat gegen unlauteren Wettbewerb des Consell de Eivissa hat seit Januar 2025 262 Sanktionsverfahren wegen illegaler touristischer Vermietungen eingeleitet, von denen 51 als sehr schwerwiegend eingestuft wurden. Darüber hinaus wurden zehn Beschlagnahmungen durchgeführt, von denen sich vier derzeit in Bearbeitung befinden.
Was die wirtschaftlichen Sanktionen betrifft, so hat die Einnahme im Jahr 2025 1.069.341 Euro erreicht, eine Zahl, die mit den 1.085.458 Euro im Jahr 2024 vergleichbar ist, aber weit über den 77.672 Euro liegt, die im Jahr 2016 eingenommen wurden. Dieser Anstieg spiegelt die Verschärfung der Kontrollen und die Sanktionsfähigkeit der Inselinstitution wider.
An diesem Donnerstag traf sich der Rat mit den wichtigsten Plattformen für touristische Unterkünfte, Polizeikörperschaften und Branchenvertretern, um die Situation zu bewerten. Laut Consell de Mallorca deuten die Daten seit Jahresbeginn auf eine Stabilisierung des Umfangs illegaler Online-Angebote hin. Der Präsident des Consell, Vicent Marí, hob hervor, dass die gemeinsame Arbeit Ergebnisse zeitigt, und versicherte, dass Ibiza derzeit über ein wirksameres Kontrollsystem als in den Vorjahren verfügt, das in der Lage ist, illegale Angebote innerhalb weniger Stunden zu erkennen und dagegen vorzugehen.
Die Inselverwaltung betont, dass diese Stabilität nicht auf eine Verringerung des Drucks zurückzuführen ist, sondern auf ein nachhaltiges Eindämmungssystem, das auf der Zusammenarbeit mit den Plattformen, der ständigen Marktüberwachung und der Verkürzung der Reaktionszeiten beruht. In diesem Sinne werden illegale Anzeigen innerhalb von maximal 48 Stunden nach ihrer Entdeckung blockiert. Für 2026 setzt der Consell auf die Stärkung des digitalen Inspektionsmodells als zentralen Achse der Strategie mit dem Ziel, die Früherkennung zu verbessern und die operative Reaktion zu beschleunigen. Bezüglich des einheitlichen Registers wurden Schwierigkeiten bei der Umsetzung aufgezeigt, insbesondere bei der Einbeziehung von Saisonmieten auf den touristischen Plattformen.
Profil der Täter
Während des Treffens wurde auch das Profil der Verstöße analysiert. 45 % entfielen auf Eigentümer, die ihre Wohnung direkt vermarkteten, während 25 % Mieter waren, die die Immobilie anboten, in 60 % der Fälle mit Wissen des Eigentümers. Nach Nationalität waren 52 % der Verstöße Spanier, während der Rest hauptsächlich aus Ländern wie Italien oder Deutschland stammte.