Forderung nach Prüfung des Kandidaturverfahrens Palma 2031 nach dessen „Scheitern“

Die PSOE Palma fordert die Missbilligung des Kulturstadtrats. MÉS per Palma fordert die Reduzierung von Bar-Terrassen in überfüllten Vierteln.

ARA Balears
18/05/2026

PalmaDie PSOE von Palma wird im Mai-Plenum die Missbilligung des Kulturstadtrats wegen seiner Verwaltung der Kandidatur Palmas als Europäische Kulturhauptstadt 2031 beantragen. Darüber hinaus werden die Sozialisten den Rücktritt von Gori Vicens Heredeia, dem Generaldirektor für Kulturprojekte, fordern und dass alle mit der Kandidatur Palma 2031 verbundenen Ausgaben detailliert geprüft und veröffentlicht werden. Für die stellvertretende Sprecherin der Sozialisten in Cort, Silvana González, „ist das Scheitern der Kandidatur Palma 2031 das Scheitern einer Methode und eines Wahlversprechens der Regierung der Volkspartei“.

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González erklärte, dass die internationale Jury das, was Kulturschaffende, Organisationen und Fachleute seit Monaten warnen, schwarz auf weiß gesetzt hat: „Es ist eine Kandidatur, die mehr auf einer touristischen Methodik als auf einer klaren Kulturstrategie basiert, mit mangelnder Beteiligung und übermäßig auf die touristische Förderung ausgerichtet.“: „Es ist eine Kandidatur, die mehr auf einer touristischen Methodik als auf einer klaren Kulturstrategie basiert, mit mangelnder Beteiligung und übermäßig auf die touristische Förderung ausgerichtet.“

„Sie haben auch die strukturellen Mängel der kommunalen politischen Maßnahmen im Kulturbereich ans Licht gebracht, die wir seit Monaten anprangern“, sagte die stellvertretende Sprecherin.

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Neudefinition der Kulturpolitik

Der Antrag fordert eine Neudefinition der kommunalen Kulturpolitik auf der Grundlage von Dialog, Beteiligung und Transparenz.

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Laut González hielten die Experten das von Palma präsentierte Projekt für unzureichend, da es "keine klare, solide Kulturstrategie definierte, konkrete Informationen zum Stand der Projekte vermissen ließ und keine Programmierung aufwies, die in der Lage war, europäische, soziale und künstlerische Auswirkungen zu erzielen". Die Bewertung wies auch auf eine übertriebene Werbeausrichtung der Kandidatur im Zusammenhang mit dem Tourismus hin, auf Kosten eines Ansatzes, der sich auf Kultur als Werkzeug für Transformation und sozialen sowie territorialen Zusammenhalt konzentriert, sowie auf die Unterstützung von kultureller Schaffung und Innovation, betonte er.

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"Nachhaltige Zunahme des touristischen Drucks"

MÉS per Palma wird seinerseits im nächsten Plenum einen Vorschlag zur Begrenzung und Reduzierung von Terrassen in den am stärksten gesättigten Vierteln von Palma einbringen. Ziel des Antrags ist es, Maßnahmen zur Bekämpfung des untragbaren Anstiegs des touristischen Drucks zu fördern, der Lärmbelästigung und den Verlust der Lebensqualität in den Vierteln zur Folge hat. Die Formation beklagt, dass die Regierung der PP "freie Bahn für die Privatisierung des öffentlichen Raums" gegeben und die Probleme des Zusammenlebens durch die Abschaffung von Kontrollen und die Erleichterung der Expansion von Bars und Restaurants verschärft habe.

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Der Vorschlag von MÉS kommt nach den Nachbarschaftsprotesten unter dem Motto 'Lärm ist Folter' und dem jüngsten Urteil des Obersten Gerichtshofs der Balearen (TSJIB), das die von den Bewohnern der Plaza de Toros in Palma erlittene 'akustische Folter' anerkennt.

MÁS por Palma fordert ein sofortiges Moratorium für neue Lizenzen für Bars und Restaurants in bereits gesättigten Gebieten. Außerdem fordert es, keine neuen Genehmigungen oder neuen Erweiterungen von Terrassen in den Vierteln mit der größten Konfliktpotenzial zu erteilen. Unter anderem sieht die Initiative auch vor, den Mindestabstand zwischen Gastronomiebetrieben wieder einzuführen, um Menschenansammlungen zu vermeiden.