Drei Hunde töten in Manacor etwa zwanzig Schafe.
Die Polizei konnte den Besitzer der Hunde ausfindig machen, der zugab, dass sie ihm am vergangenen Samstag weggelaufen waren.
Am Montagmorgen trafen Beamte der örtlichen Polizei von Manacor auf einem Bauernhof in Na Marranxa ein, wenige Kilometer vom Historischen Museum an der Straße nach Calas de Mallorca entfernt. Ein Bauer hatte die Polizei alarmiert, nachdem er mindestens drei Hunde aus einem Gehege hatte kommen sehen. Der Schock folgte, als die Beamten feststellten, dass mindestens zwanzig Schafe verendet waren. Diese Zahl könnte in den kommenden Stunden noch steigen, falls schwer verletzte Tiere hinzukommen oder gemäß den Richtlinien des Landwirtschaftsministeriums eingeschläfert werden müssen. Zunächst wurde angenommen, der Vorfall habe sich am Montag ereignet, obwohl er auch am Wochenende stattgefunden haben könnte, da die Besitzer die Schafe am vergangenen Samstag in Obhut gegeben hatten und seitdem nicht mehr auf den Hof zurückgekehrt waren. Gegen Mittag suchten Polizei und Anwohner gemeinsam nach den Hunden, die für den Angriff verantwortlich waren. Die hinterlassenen Spuren deuteten auf große Hunde hin, was sich bestätigte. Gegen 17:00 Uhr wurde der Besitzer der Hunde gefunden, der zugab, dass seine Tiere am Samstag weggelaufen waren. Er einigte sich mit den Besitzern und übernahm die Verantwortung für die toten Schafe. Heute Morgen wurde ein weiterer Verdächtiger in der Nähe des Bauernhofs festgenommen. Bei genauerer Untersuchung stellte sich jedoch heraus, dass er keine Blutspuren aufwies und sich ruhig verhielt, weshalb die Ermittler zunächst seine Beteiligung an den Morden ausschlossen.