Schöne Schatten

Die Plattform zur Verteidigung der Bellasombras begrüßt Corts Dialogaufruf, fordert aber konkrete Zusagen.

Die Organisation gab diese Erklärung im Anschluss an ein Treffen mit der für Infrastruktur zuständigen Stadträtin Belén Soto am vergangenen Dienstag ab.

ARA Balears
06/02/2026

PalmeDie Plattform zum Schutz der schönen Schattenbäume, ein Zusammenschluss verschiedener Nachbarschaftsvereine und Umweltgruppen, begrüßte die Dialogbereitschaft des Stadtrats von Palma, forderte jedoch konkrete Zusagen und einen grundlegenden Kurswechsel. Vertreter der Plattform betonten dies im Zusammenhang mit einem Treffen mit der Stadträtin für Infrastruktur, Barrierefreiheit und Gewerbegebiete, Belén Soto, das am vergangenen Dienstag nach zahlreichen Anfragen der Organisation stattfand. Bei diesem Treffen präsentierte der Stadtrat einen ersten Vorschlag zur Wiederaufforstung, den die Plattform nun analysieren und diskutieren wird, um einen Konsens über eine Lösung zu erzielen, die die Wiederherstellung des ökologischen, sozialen, landschaftlichen und denkmalpflegerischen Wertes des Platzes nach der Fällung der Wasserhyazinthen ermöglicht.

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Die Plattform wies jedoch darauf hin, dass der Stadtrat die technischen Gutachten, die die Baumfällung rechtfertigten, trotz der Zusage, diese in Kürze nachzureichen, noch immer nicht vorgelegt hat. Quellen der Plattform hielten diese Dokumentation für „unerlässlich“, da sie ohne diese Gutachten und allein auf Grundlage direkter Beobachtungen der Bäume weiterhin der Ansicht seien, dass die vollständige Fällung und die Art und Weise ihrer Durchführung „eine unnötig radikale Maßnahme“ gewesen sei. Laut der Organisation räumten städtische Beamte bei dem Treffen ein, dass die Fällung „möglicherweise anders hätte erfolgen können“. Die Organisation bewertete die Dialogbereitschaft und die Bereitschaft, einen Wiederaufforstungsvorschlag zu diskutieren, als positiven Schritt, betonte aber, dass dieser Ansatz in „konkrete Zusagen, tatsächlichen Zugang zu den angeforderten Informationen und eine effektive Veränderung der Arbeitsweise der Stadtverwaltung“ münden müsse. Abschließend bekundeten sie ihre Bereitschaft, sich weiterhin an zukünftigen Treffen und Arbeitsgruppen zu beteiligen, um ein geeignetes Projekt für den Llorenç-Vilallonga-Platz zu entwickeln. Sie warteten auf die Ansetzung eines neuen Treffens zwischen dem Stadtrat und den Anwohnern und forderten, dass ein Zeitplan für die Bauarbeiten erstellt und institutionelle Kommunikationskanäle eingerichtet werden, damit die Anwohner den Baufortschritt überwachen können.