Tourismus

„Weniger Tourismus, mehr Leben“ organisiert sich neu, um den Protest gegen den Übertourismus das ganze Jahr über aufrechtzuerhalten.

Die Plattform, die sich mit mehr als fünfzig Teilnehmern im GOB-Hauptquartier traf, hat sich zum Ziel gesetzt, „neue Formeln zu erforschen“, um den Kampf auf den Straßen effektiver zu gestalten.

ARA Balears
21/02/2026

PalmeDie Gruppen, die sich auf Mallorca gegen den Massentourismus engagieren und unter dem Motto „Weniger Tourismus, mehr Leben“ zusammengeschlossen sind, haben einen Reorganisationsprozess eingeleitet. Ziel ist es, den Kampf auf der Straße das ganze Jahr über fortzusetzen und die Reaktion der Bürger auf den zunehmenden Übertourismus zu stärken. Über fünfzig Personen nahmen am Freitagnachmittag an einer Organisationsversammlung im GOB-Hauptquartier in Palma teil, wo die Weichen für diese neue Phase gestellt wurden. Die Gruppen sind überzeugt, dass dem stetigen Anstieg des Übertourismus auf Mallorca nur durch Basisarbeit begegnet werden kann, insbesondere angesichts der ihrer Ansicht nach ineffizienten Maßnahmen der Behörden.

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Der Sprecher der Plattform, Jaume Pujol, erklärt, dass bei dem Treffen die Arbeit an einer „Neustrukturierung“ der Organisationsstruktur begonnen habe. „Wir wollen einen qualitativen Sprung machen, um den Kampf auf der Straße das ganze Jahr über fortsetzen zu können, nicht nur mit einer einfachen Demonstration, denn wir haben bereits gesehen, dass die Politik uns ignoriert und der Tourismus weiter wächst“, betont er. Laut Pujol ist das Ziel, „neue Wege zu finden“, um die Plattform organisatorisch „effektiver und effizienter“ zu gestalten. Obwohl das endgültige Modell noch nicht feststeht, wird unter anderem eine zentralere Struktur in Betracht gezogen. Der Sprecher hebt jedoch hervor, dass diese mögliche Zentralisierung nicht bedeuten wird, die territoriale und politische Vielfalt aufzugeben, die die Plattform auszeichnet und die seiner Meinung nach der Schlüssel dazu war, „so viele Menschen anzusprechen“ und eine übergreifende Antwort auf die Auswirkungen des Massentourismus auf der Insel zu konsolidieren.