Die Boje der Dragonera registriert 32,7 Grad und könnte einen historischen Rekord im Mittelmeer aufstellen
Der Sensor hat eine Temperatur von 32,7 ºC in drei Metern Tiefe gemessen, ein Wert, der, wenn Ports de l'Estat ihn validiert, der höchste jemals in den Gewässern des Staates gemessene wäre und ein Rekord für das gesamte Mittelmeer werden könnte.
PalmaDas Balearen-Meer bricht weiterhin Temperaturrekorde. Die ozeanografische Boje vor Dragonera hat am Donnerstag in drei Metern Tiefe eine Temperatur von 32,7 Grad gemessen, ein außergewöhnlicher Wert, der laut Daten von Meteo de les Illes in die Geschichte eingehen könnte.
Nach ersten Informationen wäre dies, wenn Ports de l'Estat die Messung validiert, die höchste jemals in spanischen Gewässern gemessene Temperatur und könnte sogar einen neuen Rekord im gesamten Mittelmeer darstellen.
Diese Messung erfolgt mitten in einer Hitzewelle auf See und fällt mit einer sehr hohen Temperatur auch an Land zusammen. Laut Vorhersage der staatlichen Meteorologieagentur (Aemet) wird das Wochenende weiterhin von starker Hitze geprägt sein, mit Höchstwerten von bis zu 37 Grad am Samstag und bis zu 38 Grad am Sonntag an einigen Orten auf Mallorca.
Die Delegierte von Aemet auf den Balearen, María José Guerrero, wies darauf hin, dass die Situation durch die anhaltend sehr hohe Temperatur sowohl tagsüber als auch nachts gekennzeichnet sein wird. Die Tiefsttemperaturen werden zwischen 20 und 26 Grad liegen, was tropische Nächte und an vielen Orten auch sehr heiße Nächte zur Folge hat.
Am Freitag wird eine gelbe Warnung wegen hoher Temperaturen im Inneren Mallorcas aktiv sein, während die Warnungen am Samstag Mallorca und Ibiza betreffen werden. Am Sonntag wird erwartet, dass die Höchsttemperaturen wieder zwischen 32 und 38 Grad liegen werden, ohne eine signifikante Änderung der Wetterlage. Die von der Dragonera-Boje gemessene Temperatur verdeutlicht die außergewöhnliche Erwärmung, die das Mittelmeer in diesem Sommer erfährt. So hohe Werte haben direkte Auswirkungen auf marine Ökosysteme, begünstigen Hitzewellen auf See und können auch die Wetterentwicklung in den kommenden Wochen beeinflussen.