Faschismus

Desinfizieren Sie die Feixina nach der Demonstration des Nationalen Kerns: "Nie wieder Faschismus"

Die antifaschistische Gruppe Mallorca hat den Park in Palma symbolisch nach der rechtsextremen Veranstaltung gereinigt

ARA Balears
26/05/2026

PalmaDie antifaschistische Gruppe Mallorca ist zur Feixina gegangen, um sie nach der Demonstration von Núcleo Nacional an diesem Sonntag zu desinfizieren. In ihren sozialen Netzwerken haben sie eine Veröffentlichung gemacht, auf der Mitglieder der Gruppe in PSA und mit Wischmopps und Desinfektionsmitteln zu sehen sind, um die Gegend zu reinigen, in der die Ultra-Gruppe demonstriert hat. Eine Demonstration, die ein totaler Misserfolg war, da tatsächlich mehr Journalisten den Akt verfolgten als demonstrierende Personen.

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"Heute sind wir herausgegangen, um die Feixina zu desinfizieren, um klarzustellen, dass dem Faschismus kein Raum gelassen wird, seien es 15, 50 oder 300. Dennoch wissen wir, dass die wahre Desinfektion die Zerstörung des faschistischen Monolithen ist", erklären sie in der Veröffentlichung in den sozialen Medien. Darüber hinaus prangern sie auch die "Passivität" des Stadtrats von Palma und der Regierungsdelegation an, die "Neonazi-Akte zulassen". "Nie wieder Faschismus!", haben sie in dem Beitrag verkündet.

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Es sei daran erinnert, dass die von einer rechtsextremen Gruppe,  Núcleo Nacional, auf der Feixina einberufene Kundgebung ein offensichtliches Scheitern war. Die Veranstaltung, die das franquistische Monolith von Balearesbekräftigen wollte, zeigte den tatsächlichen Mangel an sozialer Unterstützung für diese Art von Diskursen, und das in einem Kontext, der mehr von polizeilicher und medialer Präsenz als von Teilnehmern geprägt war.

Bei der Veranstaltung beschuldigten die Anwesenden die Institutionen der "historischen Zensur" wegen Initiativen zur Entfernung franquistischer Symbole. Die Realität auf der Straße war eindeutig: minimale Beteiligung und eine enttäuschte Mobilisierung.

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Parallel dazu stieß die Kundgebung auf eine klare Ablehnung seitens antifaschistischer Kollektive, die sich versammelten, um den offen faschistischen Charakter der Initiative anzuprangern und die Normalisierung solcher Diskurse im öffentlichen Raum zu konterkarieren. Der Tag endete somit im Zeichen der symbolischen Konfrontation zwischen einer ultraminoritären Präsenz und einer sozialen Reaktion, die ihre Ablehnung verdeutlichte.

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Dagegen ist auch hervorzuheben, dass die Kritik des antifaschistischen Kollektivs von Mallorca an den politischen Behörden (Gemeinderat von Palma und die spanische Regierungskommission auf den Balearen) auf die Genehmigung der Kundgebung der faschistischen Gruppe zurückzuführen ist. In diesem Fall entschuldigten sich die Behörden damit, dass die Nationalpolizei bei der von Núcleo Nacional in Palma einberufenen Kundgebung keine Anzeichen einer Gefahr sah.