Der Kabinettschef der Regierung wird im 'Chauffeur-Fall' vor Gericht befragt

Der anzeigende Beamte präsentiert ein ängstlich-depressives Bild und ist der Ansicht, dass Jurado einen "illegalen, ungerechten und willkürlichen" Plan ausgeheckt hat, um eine Arbeitsstelle für seinen Verwandten zu bekommen.

ARA Balears
26/05/2026

PalmaDer Kabinettschef der Präsidentin der Regierung, Alejandro Jurado, traf am Dienstag "ruhig" ein, wie er selbst kurz vor 09:30 Uhr vor den Gerichten der Avenida de Alemanya erklärte, um als Verdächtiger wegen eines geringfügigen Vergehens der Verwaltungsrechtsbeugung im Zusammenhang mit angeblichen Unregelmäßigkeiten im Auswahlverfahren für einen Chauffeur auszusagen, der schließlich einem Familienmitglied zugutekam.

Prohens' rechte Hand blieb etwas mehr als fünf Minuten im Gerichtssaal und beantwortete nur die Fragen seines Anwalts. Beim Verlassen zeigte er sich gegenüber den Medien erneut "ruhig" und sagte, es sei "sehr gut" gelaufen.

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Zusammen mit ihm ist der mutmaßlich begünstigte Verwandte zur Aussage geladen.

Das Gerichtsverfahren ergibt sich aus einer Klage, in der ein Beamter den Kabinettschef der Präsidentin der Regierung, Marga Prohens, beschuldigte, einen Plan zur Änderung der Grundlagen eines Chauffeur-Auswahlverfahrens ausgeheckt zu haben, damit ein Familienmitglied, das sich zusammen mit 200 anderen Bewerbern auf die Stelle beworben hatte, davon profitiert.

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Der Beamte, der seit zwei Jahren unter einer angst-depressiven Störung leidet, ist der Ansicht, dass Jurado einen "illegalen, ungerechten und willkürlichen" Plan geschmiedet hat, um seinem Familienmitglied eine Arbeitsstelle zu verschaffen, indem er eine öffentliche Stellenausschreibung zur Besetzung der Fahrerposition manipulierte, so Europa Press.

Die Regionalregierung hat stets verteidigt, dass es sich um eine Ernennung im freien Ermessen gemäß dem festgelegten Verfahren handelt.

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Am vergangenen Donnerstag bekräftigte der Kläger die Anzeige und versicherte, dass er psychologisch weiterhin stark beeinträchtigt sei.

Als die Anzeige Ende November veröffentlicht wurde, äußerte Prohens die "absolute Ruhe" und betonte, dass die Einstellung des Chauffeurs über ein "reglementiertes Verfahren" erfolgt sei.