"Es ist eine Hitzewelle": der Direktor der Schule von Lloseta bricht wegen des Unbehagens in den Klassenzimmern aus

Das Thermometer hat um 13 Uhr eine Temperatur von 30,4 Grad registriert, was die gesetzliche Grenze von 27 °C, die die Arbeitsvorschriften festlegen, bei weitem überschreitet

15/09/2026 - 14:05 h.

PalmaDer Schulbeginn auf den Balearen ist erneut von Mängeln bei der Klimatisierung der Bildungseinrichtungen geprägt. An diesem Dienstag um 13 Uhr stieg das Thermometer im Klassenzimmer der CEIP Es Puig in Lloseta auf 30,4 °C bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 32 %. Die Situation in der Schule hat die Grenze der Empörung erreicht, bis zu dem Punkt, dass der Schulleiter selbst, Miquel Bujosa, die Lage unmissverständlich beschrieb: "Es ist eine Affenhitze".

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Diese Zahlen sind nicht nur eine Frage des Komforts, sondern stellen einen direkten Verstoß gegen die Arbeitsschutzvorschriften dar. Gemäß dem Königlichen Dekret 486/1997 muss die Temperatur an Arbeitsplätzen, an denen sitzende Tätigkeiten ausgeübt werden – wie es in Schulen der Fall ist –, zwingend zwischen 17 °C und 27 °C gehalten werden. Die heutigen Messwerte in Lloseta und vielen anderen Zentren auf Mallorca überschreiten die gesetzlich zulässige Höchstgrenze kontinuierlich um fast dreieinhalb Grad.

Hindernis für die Gesundheit und das Lernen

Die Empörung der Schulleitung der CEIP Es Puig spiegelt das Unbehagen einer Bildungsgemeinschaft wider, die daran erinnert, dass die optimale Temperatur für schulische Leistungen zwischen 23 °C und 24 °C liegt. Einen Tag bei über 30 °C in einem geschlossenen Raum zu verbringen, mindert die Konzentration drastisch und erhöht das Risiko von Migräne, chronischer Müdigkeit und Dehydrierung – eine zusätzliche Gefahr, da es sich um Minderjährige handelt. Angesichts dieser Realität fordern die Gewerkschaften sowie die Familien- und Schulleiterverbände des Archipels die Leitungsteams weiterhin dazu auf, diese Hitzespitzen zu dokumentieren, um förmliche Beschwerden bei der Arbeitsaufsichtsbehörde einzureichen. Ebenso wird das Bildungsministerium aufgefordert, die Klimatisierung der Zentren und die Verbesserung der Infrastruktur zu beschleunigen. Allerdings ist das Bildungsministerium ehrlich: Es gibt viele Forderungen, und die Kapazitäten reichen nicht aus, um alles mit der gewünschten Geschwindigkeit zu bewältigen.