Die Kindergärten drängen das Bildungsministerium, den früheren Beginn des Schuljahres in einigen Zentren zu stoppen
Das Netzwerk 0-3 fordert Bildung auf, für einen gemeinsamen Kalender zu sorgen, und warnt, dass die Situation die Gerechtigkeit zwischen den Familien bricht.
PalmaDie Angestellten der Kindergärten fordern das Bildungsministerium auf, gegen Zentren vorzugehen, die den Beginn des Schuljahres vorverlegt hätten und, wie sie berichten, von den offiziell festgelegten Kriterien abweichen. Das Netzwerk 0-3 warnt in einer Erklärung, die von einem Großteil der Gewerkschaften und Kollektive des Sektors unterzeichnet wurde, dass einige Zentren den Anweisungen einiger Arbeitgeberverbände folgen und den Familien unterschiedliche Daten für den Beginn der Eingewöhnungszeit anbieten würden. Angesichts dieser Situation fordern die Angestellten die Generaldirektion für Kleinkindbetreuung zu einer sofortigen Intervention auf, um sicherzustellen, dass alle Zentren die gleichen Anweisungen befolgen.
Wie sie berichten, während städtische Kindergärten und solche, die direkt vom Bildungsministerium abhängen, den offiziellen Kalender einhalten und den Familien mitgeteilt haben, dass das Schuljahr am 10. September beginnt, würden einige Zentren die Eingewöhnungszeit um bis zu neun Tage vor dem vorgesehenen Datum vorverlegen.
Für das Netzwerk 0-3 stellt diese Situation ein Gerechtigkeitsproblem dar, insbesondere da es sich um eine mit öffentlichen Mitteln finanzierte Dienstleistung handelt. Das Bildungsministerium übernimmt die Kosten für die vier Stunden Bildungsbetreuung für Familien mit einem Beitrag von 45.000 Euro pro Klassenzimmer, und die Arbeitnehmer sind der Meinung, dass diese Finanzierung mit der gleichen Behandlung für alle Kinder einhergehen sollte, unabhängig von der von ihnen besuchten Einrichtung.
Schrittweiser Beginn
Die Verbände des Sektors konzentrieren sich auch auf den Zeitpunkt der Anpassung, den sie für Kinder und ihre Familien als besonders heikel erachten. Sie vertreten die Ansicht, dass diese Periode eine vorherige pädagogische Planung, Zeit für die Vorbereitung der Bildungsteams und einheitliche Bedingungen zwischen den verschiedenen Zentren erfordert. Das Netzwerk 0-3 versichert, dass es der Bildungsbehörde bereits die als unregelmäßig erachteten Fälle gemeldet hat und fordert eine "sofortige und entschiedene" Reaktion, damit alle Zentren die offiziell festgelegten Daten einhalten. Es fordert auch, dass die Schulaufsichtsbehörde von Amts wegen tätig wird und die Einhaltung des Kalenders in den vollständig oder teilweise mit öffentlichen Mitteln finanzierten Zentren überwacht.
Die Arbeitnehmerinnen bedauern jedoch, dass bisher keine Maßnahmen der Verwaltung ergriffen wurden, um diese Situation zu korrigieren. Ihrer Meinung nach kann die Zulassung unterschiedlicher Kriterien für jedes Zentrum dazu führen, dass Kindergärten mit ungleichen Bedingungen für Familien und Kinder entstehen.