Die Balearen erhalten 84 Millionen mehr von der spanischen Regierung zur Finanzierung der Abhängigkeit
Der Staat wird den Beitrag für Menschen mit schwerer Abhängigkeit verdoppeln und ihn in Fällen von schwerer Abhängigkeit um 128 % erhöhen
PalmaDie Balearen erhalten 84 Millionen Euro mehr von der spanischen Regierung zur Finanzierung des Mindestniveaus der Abhängigkeit, gemäß dem vom Ministerrat genehmigten Dekret, das die Beträge erhöht, die der Staat zum System für Autonomie und Betreuung von Abhängigen (SAAD) leistet.
Die Erhöhung der Beträge tritt am 1. Juli in Kraft und ist besonders bedeutsam bei den Beiträgen für jede Person mit Grad III (große Abhängigkeit) und Grad II (schwere Abhängigkeit), die um 128 % bzw. 100 % steigen werden.
Diese Erhöhungen, zusammen mit den für Grad I (moderate Abhängigkeit) vorgesehenen 18 %, bedeuten, dass der staatliche Beitrag zum SAAD der höchste in der Geschichte sein wird, wie das Ministerium für soziale Rechte, Verbrauch und Agenda 2030 mitgeteilt hat.
Auf den Balearen gibt es derzeit 34.514 Personen mit einer anerkannten Abhängigkeitsleistung, entsprechend den neuesten vom Imserso veröffentlichten Daten vom 31. Mai.
Mindestniveau
Gemäß diesen Zahlen schätzt das Ministerium, dass die spanische Regierung zwischen 2026 und 2027 allein für das Mindestmaß an Abhängigkeit 84,4 Millionen Euro mehr an die Regierung überweisen wird. Dieser Posten deckt die Beträge ab, die der Staat für jede Person mit einem anerkannten Grad der Abhängigkeit leistet, und beinhaltet nicht die entsprechende Investition für das vereinbarte Niveau, den anderen Weg der staatlichen Finanzierung des Systems. Die Höhe dieses Beitrags wird im Territorialrat für Sozialdienste und des SAAD am kommenden Montag erörtert.
Die geschätzte Erhöhung wird im Jahr 2026 28.149.768 Euro und im Jahr 2027 56.299.536 Euro betragen.
Insgesamt wird der staatliche Beitrag zur Abhängigkeit auf den Balearen in diesem Jahr 87.903.432 Euro und im Jahr 2027 116.053.200 Euro betragen.
Nach derselben Schätzung wäre der staatliche Beitrag zum Mindestniveau deutlich geringer ausgefallen, wenn die Erhöhung der Beträge pro Grad diese Woche nicht genehmigt worden wäre. Konkret und bei der aktuellen Zahl der Begünstigten hätte die Regierung 59,7 Millionen Euro erhalten.