Parlament

Vox will „als Lehrer getarnte Aktivisten aus dem Bildungswesen entfernen“.

Lehrer ohne Katalanischkenntnisse erhalten keine feste Anstellung, bis sie ihre Sprachkenntnisse nachweisen.

17/03/2026

PalmeDas Bildungswesen ist erneut zum Spielball der politischen Parteien im katalanischen Parlament geworden. Nach der Ankündigung einesVereinbarung mit der PP zur Beseitigung der katalanischen Anforderung In der Debatte um die Besetzung von Lehrerstellen in schwer zu besetzenden Positionen hat Manuela Cañadas (Vox) das Thema am Dienstag erneut aufgegriffen. Sie bekräftigte ihr Ziel, „als Lehrer getarnte politische Aktivisten“ aus dem Bildungssystem zu entfernen. Der regionale Bildungsminister Antoni Vera versuchte unterdessen, die Auswirkungen dieser Vereinbarung herunterzuspielen. Cañadas warf der Linken vor, die Sprache zu ihrem „großen ideologischen Fetisch“ gemacht zu haben, und rühmte sich der Maßnahmen, die sie der Volkspartei (PP) abgerungen habe, um den Gebrauch des Katalanischen in verschiedenen Kontexten einzuschränken. „Sprachliche Freiheit zu verteidigen bedeutet nicht, irgendeine Sprache anzugreifen“, erklärte sie. „Es bedeutet, sicherzustellen, dass kein Lehrer und kein Schüler diskriminiert wird und dass Spanisch den ihm zustehenden Platz einnimmt.“ Laut der Abgeordneten verteidige sie mit ihrem Vorschlag, von der Pflicht zum Nachweis einer Sprachbefähigung in einer der Amtssprachen abzurücken, „Leistung“ gegen „Zwang und Indoktrination“.

Vera erklärte ihrerseits, dass die Abschaffung der Katalanischkenntnisse als Voraussetzung für die Auswahlprüfungen von Lehrkräften in unterbesetzten Gebieten dem Wunsch entspreche, Fachkräfte für Regionen zu gewinnen, in denen sich sonst niemand bewirbt. Die meisten dieser Stellen (877 in diesem Jahr) befinden sich auf Ibiza und Formentera, wo die hohen Immobilienpreise es schwierig machen, qualifizierte Bewerber anzuziehen. Vera räumte ein, dass sie keinen Beweis dafür habe, dass die Katalanischkenntnisse als Voraussetzung Lehrkräfte von Bewerbungen abgehalten hätten, sagte aber, es gehe darum, „eine weitere Möglichkeit zu eröffnen“: dass „jemand aus einer anderen autonomen Gemeinschaft“, der sich ein „Lebensprojekt auf den Inseln“ aufbauen wolle, dies tun könne, ohne Katalanisch lernen zu müssen.

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Doch selbst nach bestandener Aufnahmeprüfung ist ein fester Platz an der Wunschschule nicht garantiert. Stattdessen kann es zu jährlichen Versetzungen kommen, bis die Katalanischkenntnisse ausreichend sind. Vera argumentierte, dieses System motiviere die Prüflinge zwar letztendlich zum Bestehen der Prüfung, doch in der Zwischenzeit könnten sie zwischen verschiedenen Schulen hin- und herwechseln (die im ersten Jahr schwer zu besetzen sind, später aber vielleicht an anderen), ohne die Sprache der Balearen zu beherrschen.