MÉS per Mallorca und Més per Menorca werden das Omnibusgesetz vor dem Verfassungsgericht anfechten
Die Ökosouveränisten prangern Unregelmäßigkeiten im parlamentarischen Prozess und die Verletzung von Rechten an
PalmaMÉS per Mallorca und Més per Menorca haben am Dienstag bestätigt, dass sie das Omnibusgesetz vor dem Verfassungsgericht (TC) mit einer Berufung anfechten werden, da sie der Meinung sind, dass es auf irreguläre Weise verabschiedet wurde. Der Grund ist, dass das Gesetz Änderungsanträge zu Fragen enthält, die nichts mit der Förderung strategischer Projekte zu tun haben, was der ursprüngliche Zweck des Gesetzes war, dessen Name sogar durch einen Änderungsantrag geändert wurde. Die von der PP und Vox größtenteils eingeführten Änderungen, obwohl auch die PSIB mehrere mit den Populisten vereinbart hat, betreffen etwa fünfzig Gesetze. Parallel dazu wird MÉS per Mallorca auch eine zweite Verfassungsbeschwerde wegen der Punkte einreichen, von denen sie glauben, dass sie die "Rechte" der Bürger betreffen.
Die Ecosouveränisten schließen sich der Ansicht an, die die Anwälte des Parlaments in der Kommission geäußert haben. Wie Artikel 125 der Geschäftsordnung vorsieht, müssen die zu Gesetzentwürfen eingereichten Änderungsanträge mit deren Gegenstand in Beziehung stehen, und nur im Falle der Einstimmigkeit der Mitglieder des Präsidiums kann die Ausnahme gemacht werden, andere einzuführen. Tatsächlich haben sich die beiden Parteien geweigert, die Änderungsanträge abzustimmen, die während des Verfahrens nichts mit dem Gegenstand des Gesetzes zu tun hatten, obwohl sie in letzter Minute diese Haltung geändert haben, um zu verhindern, dass mehrere wichtige Änderungsanträge dank ihrer Stimmenthaltung für gültig erklärt werden.
Was den Inhalt betreffenden Einspruch betrifft, der vom Sprecher von MÉS per Mallorca, Lluís Apesteguia, angekündigt wurde, so bezieht er sich konkret auf die Streichung der Anforderung von Katalanischkenntnissen für Lehrkräfte an schwer zu besetzenden Stellen, was nach Ansicht des Abgeordneten gegen das Gesetz zur Normalisierung der katalanischen Sprache verstößt. Ebenso die Einschränkung des Zugangs zum garantierten Grundeinkommen (Resoga) für Personen, die nachweisen können, dass sie mindestens drei Jahre auf den Balearen gelebt haben. Sie sind der Ansicht, dass erworbene Rechte verletzt werden und diese Maßnahmen daher angefochten werden.