Llubí

Llubí unterstützt den Milchviehbetrieb Son Bernat und fordert die Regierung auf, die Kontinuität des Milchsektors zu gewährleisten.

Der Stadtrat hat einstimmig einen Dringlichkeitsantrag bezüglich eines Faktors im Viehsektor, und zwar Agama, angenommen.

Tot Pla
17/03/2026

PalmeDer Gemeinderat von Llubí hat einstimmig einen Dringlichkeitsantrag des Regierungsteams angenommen, in dem die Gemeinde ihre Unterstützung für die von der endgültigen Schließung der Molkerei Agama direkt betroffenen Viehzuchtbetriebe und allgemein für den Agrar- und Viehwirtschaftssektor zum Ausdruck bringt. In dem Dokument wird erläutert, dass sich einer der drei von der Schließung betroffenen Milchviehbetriebe in Llubí befindet. Es handelt sich um den Milchviehbetrieb Son Bernat, den der Gemeinderat von Llubín unterstützen möchte. Der Antrag fordert die Regierung der Balearen außerdem auf, „die Kontinuität der Produktionstätigkeit im Milchsektor zu gewährleisten und die Milchproduktion und -vermarktung auf Mallorca als grundlegendes Produkt für die Ernährungssouveränität aufrechtzuerhalten.“

Darüber hinaus fordern sie die Regierung und das Ministerium auf, „der ehemaligen Molkerei finanzielle Stabilität zu sichern oder, falls erforderlich, die notwendigen Alternativen umzusetzen, die den Fortbestand des Sektors ermöglichen, und zwar durch Mittel aus der Steuer für nachhaltigen Tourismus (ITS).“

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Die Bürgermeisterin von Llubí, Magdalena Perelló, erklärt: „Es ist heute schwer zu akzeptieren, dass der mallorquinische Milchsektor vom Aussterben bedroht ist, wo die Regierung doch ständig von Ernährungssouveränität, der Förderung regionaler Produkte und der Unterstützung des Primärsektors spricht.“ „Noch unverständlicher ist dies angesichts des Konsums von Milch und Milchprodukten auf einer Insel mit fast einer Million Einwohnern und einer umfangreichen Hotelinfrastruktur, die jährlich über dreizehn Millionen Touristen anzieht.“ „Wie kann es sein“, fragt sie, „dass unsere Molkereien auf einem Markt, der jährlich Millionen Liter Milch verbraucht, nicht überleben können?“ In dem Antrag heißt es, „Milch sei zweifellos ein essentielles Produkt, ein Grundbedürfnis, und Mallorca könne im Rahmen seiner potenziellen Ernährungssouveränität nicht auf die Produktion von Grundnahrungsmitteln verzichten.“ Schließlich wird in dem Antrag auch das Ministerium für Landwirtschaft, Fischerei und natürliche Umwelt aufgefordert, den direkt betroffenen Viehzuchtbetrieben wirtschaftliche und wirksame Unterstützung (Transport, Alternativen usw.) zu gewähren, damit diese ihre Produktion in den ersten Monaten bis zum Finden einer endgültigen Lösung dringend verkaufen können.